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Schauen sich den Roboter aus der Nähe an: die Maschinenbauprofessoren Ingolf Müller und Jürgen Wrede, Rektor Ulrich Jautz, Witzenmann-Chef Eberhard Wildermuth, Martin Weiblen vom Förderverein und Heiko Pott (Witzenmann, von links). Foto: Moritz
Schauen sich den Roboter aus der Nähe an: die Maschinenbauprofessoren Ingolf Müller und Jürgen Wrede, Rektor Ulrich Jautz, Witzenmann-Chef Eberhard Wildermuth, Martin Weiblen vom Förderverein und Heiko Pott (Witzenmann, von links). Foto: Moritz
24.05.2019

Den Dreh raus: Firma Witzenmann ermöglicht Hochschule Pforzheim moderne Forschung

Pforzheim. Was für junge Eltern verlockend klingen mag, hat mit Windelwechseln rein gar nichts zu tun. Zukunftsweisend ist der neue Knickarmroboter mit dem Namen „Kuka KR Quantec 120“, der Wickeltechniken beherrscht, aber allemal.

Seit November ist er im Labor für Leichtbau des Bereichs Maschinenbau an der Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim bereits in Betrieb. Am Donnerstag wurde er nun im Rahmen des Besuchs einer Delegation der Firma Witzenmann vorgestellt.

Diese hat dem Förderer- und Alumni-Verein (FAV) Spendenmittel in Höhe eines sechsstelligen Betrags zur Verfügung gestellt, mit dem der Roboter finanziert werden konnte. Rektor Ulrich Jautz sprach von einer „riesigen Bereicherung“. Denn während die Anforderungen stets stiegen, gingen die Mittel für Maschinen und Infrastruktur kontinuierlich zurück. „Technische Studiengänge brauchen moderne Maschinen“, ist auch der FAV-Vorsitzende Professor Martin Weiblen überzeugt. Umso mehr freue ihn die jahrzehntelange Verbindung mit der Firma Witzenmann. „Heute wäre sein 111. Geburtstag“, ergänzte Geschäftsführer Eberhard Wildermuth.

Mithilfe des Roboters entsteht innerhalb weniger Sekunden ein gerade einmal acht Gramm schwerer Getränkehalter. Möglich macht das eine dreidimensionale Strukturen aus endlosfaserverstärkten Kunststoffen, die zwar ultraleicht sind, aber enorm an Last tragen. „Gerade mit Blick auf die CO2-Emissionen ist das Thema Leichtbau zukunftsweisend“, so Maschinenbauprofessor Ingolf Müller.

Mehr lesen Sie am Freitag, 24. Mai,. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.