
Man stelle sich vor, die Welt wäre einfach. Unser Land ohne Bürokratie. Unsere Stadt unkompliziert. Nur mal so gedacht: Dann könnte eine kleine Gemeinderatsfraktion beantragen, dass die Stadt Pforzheim Geld locker macht für eine im weiteren Sinn kulturelle Veranstaltung. Und was würde passieren in dieser idealen Welt? Bereits in der nächsten Sitzung des Gemeinderats riefe die Rathausspitze diesen Antrag auf, um ihn in den zuständigen Fachausschuss des Stadtparlaments, den Kulturausschuss, zu verweisen. Und nur ein Quartal später erscheint er dann am 6. Februar dort beim nächstmöglichen Termin auf der Tagesordnung.
Eine Kolumne von PZ-Redakteur Marek Klimanski
Dazu muss man wissen, dass – unvorstellbar, aber leider Realität – ab und zu Jahre vergingen, bis Anträge von Ratsfraktionen, kleineren zumal, abgearbeitet wurden. Manchmal dadurch, dass es das Thema nicht mehr gab. Aber unsere Geschichte, die sich tatsächlich so ereignet hat, geht
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