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Blickfang und Augenweide: Armin Knapp war in der Königsklasse „Vollbart Freistil“ unschlagbar. Stefanie Reindl
Blickfang und Augenweide: Armin Knapp war in der Königsklasse „Vollbart Freistil“ unschlagbar. Stefanie Reindl
Die haarigen Aushängeschilder der Goldstadt: Marvin Schmid, Hans-Peter Weiss, Rolf Wollmer, Weltmeister Wolfgang Servay, Weltmeister Armin Knapp, Gerhard Knapp, Weltmeister Michael Keller, Gerd Bauer und Weltmeister Dieter Besuch. Privat
Die haarigen Aushängeschilder der Goldstadt: Marvin Schmid, Hans-Peter Weiss, Rolf Wollmer, Weltmeister Wolfgang Servay, Weltmeister Armin Knapp, Gerhard Knapp, Weltmeister Michael Keller, Gerd Bauer und Weltmeister Dieter Besuch. Privat
04.10.2015

„Der helle Wahnsinn“: Pforzemer Schnäuz holen vier WM-Titel

318 Bartkünstler aus 20 Nationen haben sich am Samstag bei der Bart-Weltmeisterschaft in der Salzburger Urlaubsregion Saalfelden Leongang gemessen. Und die WM wurde zu einem Triumphzug für die Pforzemer Schnäuz. Gleicht vier Weltmeister stellt der Club aus der Goldstadt.

„So was habe ich noch nie erlebt“, schwärmte das Urgestein Gerhard Knapp, das in der Kategorie „Vollbart Freistil“ Rang vier belegte: „Für Pforzheim ist das einmalig.“ Michael Keller siegte in der Kategorie „Trendbart“, Wolfgang Servays „Kinn- und Backebart naturale“ war unschlagbar, und Dieter Besuchs „Backenbart Freistil“ ernteten von den sieben Juroren die Note eins. Armin Knapp gelang das Kunststück, in der Königsklasse „Vollbart Freistil“ den Titel zu holen. Diese WM verzückte selbst die erfahrenen und erfolgsverwöhnten Schnäuz. „Das war der helle Wahnsinn“, freute sich Armin Knapp, „wir wurden gefeiert wie die Helden.“ 1500 Zuschauer verfolgten die Kür der kreativsten Gesichtsbehaarungen. Unter anderem waren Teilnehmer aus Kanada, Neuseeland, der USA und den Arabischen Emiraten am Start. Insgesamt wurden 18 Bart-Weltmeister gekürt. Alle neun Gemeldenten der „Pforzemer Schnäuz“ schafften es in die Top 10. Die beiden Teilnehmer des 1. Höfener Bart- und Schnorresclubs, Herbert Dobner und Gerhard Kusnierkievicz, belegten jeweils einen siebten Platz. „Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis“, lässt Präsident Wolfgang Stier wissen. erb/bel