Symbolbild: dpa
Pforzheim
Die Einbrecher hatten einen Plan, gingen rabiat vor, suchten lange und erbeuteten eine Hand voll Euro
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Pforzheim. Sie gingen planvoll und mit Bedacht sowie mit brachialer Gewalt vor, sie hinterließen verwüstete Räume und einen vierstelligen Sachschaden. Nur die Beute, die Einbrecher im kirchlichen Gemeindezentrum sowie dem angrenzenden Kindergarten an der Straße „An der Kirche“ in Pforzheim-Huchenfeld machten, war lächerlich gering.

Zwischen Dienstag, 18.30 Uhr und Mittwoch, 7 Uhr hatten die unbekannten Täter zugeschlagen. Um nicht erkannt zu werden und die Dunkelheit ausnutzen zu können, hatten die Täter zunächst mit Gewalt das Licht einer Straßenlaterne gelöscht und am Gemeindezentrum einen Bewegungsmelder abgerissen. Schließlich schlugen die Einbrecher ein Loch in eine Türscheibe und entriegelten diese. Zuvor waren sie an zwei Türen und einem Fenster gescheitert.

Die Täter hebelten im Inneren mehrere Zwischentüren auf und betraten verschiedene Räume. Im Sekretariat durchsuchten die Unbekannten Schränke und Kommoden. Der Inhalt wurde teilweise herausgerissen und auf dem Boden verstreut. Der Zustand in einem weiteren Büro und einem Lagerraum lässt auf dieselbe Vorgehensweise schließen.

Im Anschluss an den Einbruch ins Gemeindezentrum hebelten vermutlich dieselben Täter ein Fenster zum Büro des nahen Kindergartens auf. Dort wurden ein Schrank und ein Rollcontainer aufgebrochen. Mehr als einen zweistelligen Bargeldbetrag konnten die Einbrecher aber nicht entwenden. Der Sachschaden hingegen wird auf über 2000 Euro geschätzt.