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Max Raabe und das Palastorchester im CCP
Stocksteif steht er am Mikro, mit kaum bewegter Miene: Max Raabe hat dennoch eine große Wirkung.
Tilo Keller
Pforzheim
Die große Kunst der kleinen Überheblichkeit: Max Raabe im CongressCentrum

Pforzheim. Der Abend beginnt im Dunkeln: Max Raabe steht auf der Bühne des ausverkauften CongressCentrums Pforzheim, als er zu singen beginnt – erst dann erfassen ihn die Scheinwerfer. Es ist ein kleiner Trick, aber er verrät viel über die Präzision, mit der dieser Künstler und sein Palast Orchester ihren Auftritt denken. Kein Detail ist dem Zufall überlassen.

Hier sitzt alles

Zwölf Musiker im Smoking, ein Mann im schwarzen Samtsakko, 30 Lieder, die aus einer anderen Zeit stammen und dennoch so frisch klingen, als wäre die Weimarer Republik gerade erst zu Ende gegangen. Das Programm heißt „Hummeln streicheln“, und wer das für einen harmlosen Titel hält, kennt

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