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Aufgebrochen und geplündert: Ein dreister Dieb hat im Amtsgericht Münzgeld und vielleicht ein paar Süßigkeiten mitgehen lassen. Vor der Nase der Justiz. Ein kurioser Fall.
Amtsgericht Pforzheim/Oliver Weik
Pforzheim
Diebstahl im Pforzheimer Amtsgericht während Verhandlung: Dreist, dumm – oder doch mutig?

Pforzheim. „Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat“, wusste der Dichter Wilhelm Busch schon vor über 100 Jahren. Das Amtsgericht Pforzheim spätestens seit dem Morgen des 26. Februar auch. Dort, in der Lindenstraße Hausnummer 8, hat sich ein Verbrechen ereignet, so dreist, dass man es entweder mit einem Meister seines Fachs oder einem unverschämten Glückspilz zu tun hat. Extrem hungrig, extrem durstig oder einfach nur extrem kühn. Irgendetwas davon muss den Unbekannten getrieben haben, als er am 25. Februar im Amtsgericht einen Snackautomaten aufbrach. Während einen Stock höher, in Saal eins, eine Gerichtsverhandlung lief. Bis in den frühen Abend hinein.

Am nächsten Morgen wurde der Diebstahl bemerkt: „Mittels eines Hebelwerkzeugs“, vermutet

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