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Anlass zur Freude bietet der Spatenstich Dirk Büscher, Roman Müller, Winfried Hermann, Volker M. Heepen (Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg) und dem Vertreter der Baufirma Gross (von links). Foto: Meyer
Anlass zur Freude bietet der Spatenstich Dirk Büscher, Roman Müller, Winfried Hermann, Volker M. Heepen (Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg) und dem Vertreter der Baufirma Gross (von links). Foto: Meyer
30.10.2018

Dieses 20 Millionen Euro teure Bauwerk entsteht entlang der Tunnelstraße

Pforzheim. Bahnbetreiber Abellio errichtet in Pforzheim einen 20 Millionen Euro teuren Werkstattkomplex. Ab Sommer 2019 sollen hier 52 Züge fürs Stuttgarter Netz gewartet werden. Die Bedeutung des Ereignisses spiegelt sich in der Gästeliste wider.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) ist zum Spatenstich gekommen, die Grünen-Landesvorsitzende Sandra Detzer war da, der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke, die Landtagsabgeordneten Stefanie Seemann (Grüne) und Bernd Grimmer (AfD), Landrat Bastian Rosenau, Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher und diverse Stadträte.

Sie alle nahmen am Dienstag teil am feierlichen Spatenstich für das Bahnbetriebswerk des Verkehrsunternehmens und Deutsche-Bahn-Konkurrenten Abellio Rail Baden-Württemberg, das die Baufirma Peter Gross in Pforzheim an den Bahngleisen zwischen der Unteren Wilferdinger Straße und der Tunnelstraße errichtet. Abellio wartet hier ab kommendem Sommer die 52 modernen Bombardier-Züge, die es auf dem Neckartal-Netz – von Pforzheim über Stuttgart in den Neckarraum – einsetzt. 50 qualifizierte Arbeitsplätze entstünden so, freute sich Dirk Büscher in seiner Ansprache. Auch deshalb habe die Stadt sich kräftig für Abellio ins Zeug gelegt.

Verkehrsminister Hermann hat neben dem Pforzheimer Wohl das Land im Blick, das den 20 Millionen Euro teuren Abellio-Bau in Pforzheim mit zehn Millionen Euro bezuschusst. Nur mit Qualität gelinge es, Leute zum Bahnfahren als umweltfreundliche Verkehrsteilnahme zu bewegen.

Der Wettbewerb zwischen „dem roten Riesen“, wie Hermann das staatseigene Großunternehmen Deutsche Bahn nannte, und privaten Verkehrsbetrieben wie Abellio habe der Bahn in dieser Hinsicht Beine gemacht, auch was Pünktlichkeit und den Zustand der Züge angehe. Hinzu komme, dass der Schienenverkehr dadurch günstiger geworden sei, das Land also fürs selbe Geld mehr anbieten könne. Den Spatenstich – erste Bauarbeiten wie Rodung und ähnliches haben bereits begonnen – lobte Hermann als einen „schönen Auftakt für eine neue Eisenbahnzeit in Pforzheim“.

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