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Präsentieren das neue Format: Joy Pfältzer und Markus Epple.  Foto: WSP 

Digitaler Weg zur Ausbildung: Schüleraktion „Offen für morgen 4.0“ steht in den Startlöchern

Pforzheim. Pforzheim. Neue, digitale Wege geht der Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) mit der diesjährigen Schüleraktion „Offen für morgen 4.0“. „Man muss das beliebte Format anpassen und umdenken, denn die Suche nach Auszubildenden geht auch in der Corona-Zeit für Unternehmen weiter“, betonte Markus Epple, Geschäftsbereichsleiter Wirtschaft, in einem digitalen Pressegespräch.

Die Idee, die hinter dem Projekt steckt: Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren lernen in den Sommerferien vom 29. Juli bis zum 10. September Unternehmen und Ausbildungsberufe im Wirtschaftsraum Pforzheim und im Enzkreis digital kennen. Die Schüler erhalten im virtuellen Raum Einblicke in den Arbeitsalltag von Unternehmen, Informationen zu Ausbildungsberufen, Anregungen für die Berufswahl, Tipps für Bewerbungen und können sich mit Auszubildenden an acht Vormittagen jeweils von 10 bis 11 Uhr austauschen.

Auch Corona kann dem Vorhaben keinen Strich durch die Rechnung machen, denn „Offen für morgen 4.0“ findet über die Plattform Zoom statt. Eine Teilnahme ist mit mobilen Endgeräten möglich. Das Format, von denen Firmenvertreter beim Pressegespräch schwärmten, vermittelt zwischen Unternehmen auf der Suche nach Auszubildenden und Jugendlichen auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz. Ebenso sollen die Teilnehmer bei der Berufsorientierung durch das unkomplizierte Kennenlernen von Ausbildungsberufen und Unternehmen unterstützt werden.

Präsentiert wird der Wirtschaftsraum Pforzheim und Enzkreis, seine Unternehmen als attraktive Option für die spätere Berufsentscheidung. Epple und Projektkoordinatorin Christina Bott sehen darin auch eine Bindung der Jugendlichen an die Heimatregion.

An der Aktion nehmen unterschiedliche Unternehmen teil: Meyle und Müller, Kingel, das Siloah St. Trudpert Klinikum, Spedition und Transporte Rolf Benzinger, Stöber, IMO, das Autohaus Gerstel und die Firma Stepper. Geschaffen wird ein jeweils digitaler und persönlicher Rahmen für das Kennenlernen. Mitarbeitende und Auszubildende stehen den Teilnehmern Rede und Antwort. Zum Blickfang werden Ausbildungsvideos, die von Intro Film speziell produziert wurden. Epple sieht in den Ausbildungsvideos auch eine große Nachhaltigkeit, denn diese sollen im Nachgang dem WSP und den Unternehmen weiter zur Verfügung stehen.

Für die Aktion hat der WSP neben den Unternehmen weitere Kooperationspartner ins Boot geholt, darunter die Handwerkskammer Karlsruhe, die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald und die Bundesagentur für Arbeit Nagold-Pforzheim. Neben „Offen für morgen 4.0“ verweist Epple noch auf weitere digitale Angebote, darunter die Ausbildungsperspektive Pforzheim vom 19. bis 22. Juli und die digitale Aus- und Weiterbildungsbörse Mühlacker-Pforzheim-Enzkreis vom 7. bis 9. Oktober.

Die Anmeldung erfolgt unter www.offen-für-morgen.de.