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Zum Start des Entenrennens am Messplatz musste jeder Handgriff sitzen. Foto: Späth
Zum Start des Entenrennens am Messplatz musste jeder Handgriff sitzen. Foto: Späth
Schaulustige verfolgten den Weg der Enten durch die Fluten. Foto: Späth
Schaulustige verfolgten den Weg der Enten durch die Fluten. Foto: Späth
23.07.2017

Duckrace 2017: Gelbe Entenflut lockt Neugierige an

Pforzheim. Bereits zum vierten Mal stürzten sich die Quietsche-Enten der Ersten Bürgerstiftung Pforzheim-Enz am Sonntagnachmittag in die Fluten der Enz. Hunderte Schaulustige betrachteten das bunte Spektakel und verfolgten die Enten bei ihrem knappen Schnabel an Schnabel Rennen. Mit einer Eigenkonstruktion des Technischen Hilfswerk stürzten die 6000 Enten gleichzeitig am Messplatz ins Wasser. Von dort aus ging es knapp einen Kilometer stromabwärts bis zum Ziel am Turnplatz

Nach etwa zehn Minuten erreichte die erste Ente mit wenigen Metern Vorsprung das Ziel, umjubelt von den zahlreichen Zuschauern. Durch Nummer und Barcode auf der Ente konnte schnell der glückliche Besitzer ermittelt werden. „Es war ein faires und nachvollziehbares Rennen“, sagte einer der Initiatoren des Rennens vom Rotary Club, Andreas Ruf. Veranstaltet wurde das Durckrace dieses Jahr erstmals ohne die Hochschule Pforzheim, sondern stattdessen durch Rotaract, das technische Hilfswerk und der DLRG, die in Taucheranzügen dafür sorgte, dass keine Ente auf der Strecke bleibt. „Es war richtig viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt“, sagte Luca Lange von Rotaract. „Die Stimmung ist toll und wir konnten ein gutes Ergebnis erzielen“. Auch Ulf Lauche, Geschäftsführer der ersten Bürgerstiftung, zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Es war eine schöne Strecke und ich freue mich, dass so viele Zuschauer gekommen sind“. Für das Technische Hilfswerk war das Event vor allem eine abwechslungsreiche Übung, wie Jugendleiter Lars Riegsinger erklärt.

Im Vorfeld hatte jeder die Möglichkeit, für fünf Euro eine Rennlizenz für das Duckrace zu erwerben. Insgesamt wurden über 2200 Enten verkauft.

Spendenbetrag von 11 000 Euro

So konnte ein Spendenbetrag von 11 000 Euro erreicht werden, der zahlreichen Pforzheimer Einrichtungen zu Gute kommt. Vor allem Kinder und Jugendliche sollen dadurch unterstützt werden. Den Besitzern der schnellsten Enten winkten attraktive Preise: Ein Auto im Wert von 10 000 Euro, Geldpreise und ein Wellnesswochenende. Ob ihre Ente unter den Schnellsten ist, können sie unter www.duckrace-pforzheim.de erfahren.

Die PZ hat das Duckrace mit ihrem Snapchat-Account pznews begleitet. Dort sind noch bis Montagnachmittag Fotos und kurze Videos zu sehen.