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Dr. Sabine Hepperle (links), Abteilungsleiterin Mittelstandspolitik im BMWi, hatte gute Nachrichten für das GründerWERK-Team um Leiterin Prof. Dr. Katja Puteanus-Birkenbach, Dr. Luis Pennanen und Philipp Preiss (rechts) parat. 

EXIST-Förderung: Zwei Millionen Euro für die Hochschule Pforzheim

Pforzheim/Berlin. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am Dienstag in Berlin die Preisträger im BMWi-Wettbewerb EXIST-Potentiale ausgezeichnet. Unter den erfolgreichen Preisträgern: die Hochschule Pforzheim mit ihrem GründerWERK.

Das gab die Hochschule am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. Der Antrag einer Design Factory Pforzheim wird in den kommenden vier Jahren mit insgesamt rund zwei Millionen Euro gefördert. Im Schwerpunkt „Potentiale heben“ wurde die Hochschule Pforzheim unter 220 antragstellenden deutschen Hochschulen ausgewählt.

Die Design Factory beinhaltet ein zukunftsorientiertes Konzept einer interdisziplinären Innovations- und Gründungsplattform im Rahmen des „Pforzheimer Wegs der Interdisziplinarität“ durch Zusammenwirken aller Kompetenzschwerpunkte der Hochschule in den Bereichen Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte: „Start-ups haben eine hohe strategische Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland: Sie bringen Innovationen voran, sind Motor des strukturellen Wandels und schaffen Arbeitsplätze der Zukunft. Dabei spielen Hochschulen eine entscheidende Rolle als Ideenschmieden für innovative Gründungsvorhaben. Deshalb unterstützt das BMWi mit dem Förderwettbewerb EXIST-Potentiale Hochschulen, die überzeugende Projektvorschläge zum nachhaltigen Ausbau ihrer Gründungsaktivitäten vorgelegt haben.“

Professor Dr. Ulrich Jautz, Rektor der Hochschule Pforzheim, freute sich sehr über die mittels Urkunde bestätigte Förderung. „Herzlichen Glückwunsch unserem GründerWERK-Team zu diesem großartigen Erfolg. Es freut mich für die Kolleginnen und Kollegen, dass ihre Arbeit rund um das Thema Gründung Früchte trägt. Unsere Hochschule schlägt ein neues Kapitel ihrer Geschichte erfolgreich eingeworbener Drittmittel auf“, so Jautz.

Professorin Dr. Katja Puteanus-Birkenbach, Leiterin des GründerWERKs, war nach der Bekanntgabe glücklich und erleichtert. „Ich halte unternehmerisches Denken und Handeln und die damit verbundene Fähigkeit Lösungen für Probleme jeder Art zu entwickeln und sich auch verantwortungsvoll entscheiden zu können für die relevante Kompetenz unserer heutigen Generation. So bin ich froh und dankbar, dass wir vom GründerWERK nun mit den EXIST-Mitteln  in die Lage versetzt werden, bis 2024 eine wirksame Design Factory interdisziplinär an der Hochschule Pforzheim zu entwickeln und zu verankern. Das wird ein total interessantes, spannendes Projekt.“

Die Förderlaufzeit beginnt am 1. Juli 2020 und läuft dann vier Jahre lang.

Hochschule Pforzheim – Führend durch Perspektivenwechsel (GründerWERK)

Mit dem breitgefächerten Studienprogramm der drei Fakultäten für Gestaltung, für Technik sowie für Wirtschaft und Recht bietet die HS PF ihren Studierenden ein umfassendes Wissensspektrum, eine besondere Fülle an Qualifikationen und Raum für Entwicklung und Kreativität. In der Vernetzung ihrer Expertisen, dem engen Austausch mit der Wirtschaft, gelebter Internationalität sowie dem Wissen um die Wichtigkeit ethischen und nachhaltigen Handelns hat die Hochschule ihre besondere Stärke erkannt. In der Vielfalt der Blickwinkel liegt der Schlüssel zu einer erfolgreichen Ausbildung.

Das GründerWERK eröffnet gründungsinteressierten Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten der Hochschule die unternehmerische Perspektive und setzt damit den neu gefassten Leitsatz der HS PF „Führend durch Perspektivenwechsel“ um. Im Zusammenspiel verschiedener professioneller Perspektiven wird echte Innovation möglich. So eröffnen wir unseren Studierenden, unseren Kooperationspartnern, der Gesellschaft und uns selbst immer neue Einsichten.

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