760_0900_102316_IMG_2398.jpg
Lustig geht es auch im Gespräch zwischen Darsteller Frédéric Chau und PZ-Redakteurin Anke Baumgärtel zu. 
760_0900_102317_IMG_2466.jpg
Der Star und der Scherzkeks: Hauptdarsteller Frédéric Chau (rechts) bei der Filmpremiere von „Made in China“ in „Geiger’s Open Air“ zusammen mit Witze-Erzähler Oliver Gimber und der Übersetzerin Dorothee Pfistner.  Fotos: Türschmann 

Ein Kinostar in Pforzheim: Frédéric Chau zum Start seines Films in der Goldstadt

Ein richtiger Kinostar in Pforzheim? Wann hat es das zuletzt gegeben? Lange sei das her, gesteht Michael Geiger von den Pforzheimer Kinobetrieben. Umso mehr freut es die Familie, dass Frédéric Chau, Hauptdarsteller und Drehbuchautor der Komödie „Made in China“, am Donnerstagabend und damit just am Tag des bundesweiten Filmstarts zu „Geiger’s Open Air“ in den Stiftshof kommt.

Bevor der bodenständige Franzose mit asiatischen Wurzeln auf der Leinwand erscheint, steht er mit Witze-Erzähler Oliver Gimber auf der Bühne. Der verspricht in seiner Rolle als Moderator „keine Comedyshow“, den einen oder anderen Witz kann er sich dann aber doch nicht verkneifen. Chau nimmt’s mit Humor, schließlich startete er einst selbst als Stand-Up-Comedian. „Wenn es Ihnen gefallen hat, erzählen Sie es weiter, wenn nicht, sagen Sie, Sie hätten einen Film mit Elias M’Barek gesehen“, kontert er. Rund 80 Prozent des Films basieren auf Chaus Biografie. Der Protagonist Francois verleugnet seine Herkunft, „bis ihm Gutes widerfährt – dank seiner Wurzeln“. Auf die Frage, ob es nicht schwierig sei, sich quasi selbst zu spielen, antwortet er im PZ-Gespräch: „schwierig und einfach zugleich.“ Zwar habe er zur Rolle nicht viel recherchieren müssen, doch sei er beim Dreh an Momente in seinem Leben erinnert worden, die schwierig waren. Viel mehr zum Inhalt möchte er gar nicht verraten. Nur so viel: „Am Ende wollen Sie Ihre Eltern in den Arm nehmen!“ Es war Chaus erster Besuch in Pforzheim – und er hätte gerne mehr von der Goldstadt gesehen, doch er muss weiter. Besuche in Frankfurt, Mannheim und Karlsruhe warten. „Wenn der zweite Teil rauskommt, bleibe ich länger“, verspricht Chau. Ideen habe er bereits im Kopf.