Pforzheim. Im Herzen von Brötzingen spielt von Donnerstag, 14. November, an die Musik – und das fünf Tage lang. Beim neunten Martini Markt geben sich lokale und überregionale Musiker und Sänger die Mikrofone in die Hand. Insbesondere am Festsonntag ist das Begleitprogramm zu diesem Volksfest eng getaktet. „Da haben wir wirklich alle Trümpfe gezogen, die es zu ziehen gibt“, sagt Organisator Jörg Augenstein voller Vorfreude. Stargast wird gegen 18.45 Uhr Marina Marx sein. Die Ulmerin hat mit ihrer Single „One Night Stand“ einen Hit gelandet, Szenekenner sagen ihr eine große Karriere voraus. Dass Brötzingen dazu als Sprungbrett dienen kann, haben bereits frühere Auftritte der inzwischen etablierten Formationen „Feuerherz“ und „Lichtblick“ gezeigt.
Die Frau mit der laut Augenstein „sehr einprägsamen, coolen Stimme“ ist eine von etlichen Mitwirkenden, die aufhorchen lassen werden. „Da ist für jeden was dabei“, versichert der Macher des Fests, der selbst am Sonntagabend seinen Auftritt als Schlagersänger hat. Zu den Lokalmatadoren gehören auch Tänzer und Guggemusiker aus der Region, rockige Bands oder der erst elfjährige Schlagerbarde Miguel Gaspar aus Bad Liebenzell, der schon beim SWR 4-Festival in Stuttgart an der Seite von Vanessa Mai auf der Bühne stand. Wie es ist, vor großem Publikum auf einer Freiluftbühne sein Können zu zeigen, darf auch der Gewinner oder die Gewinnerin von „Böhmler Talents unplugged“ beim Martini Markt erleben. Am Montag wird zudem in Kooperation mit der Brötzinger Schule das „Supertalent“ des Stadtteils gesucht.
Dass wirklich jeder – „vom Kleinkind bis zum Senior“ – seinen Spaß haben wird, dafür sorgen auch fast 40 Schausteller, die nicht nur Leckereien wie Bratwurst oder Flammlachs, gebrannte Mandeln oder Zuckerwatte kredenzen, sondern im Wortsinn groß auffahren. So baut die Familie Göbel aus Worms ein rund 40 Meter hohes Riesenrad auf. Autoscooter gehören zum Angebot, aber auch Kinder-Fahrgeschäfte wie Karussells und die „Feuerstein-Piste“.
Mehr über den Martini Markt lesen Sie am Dienstag, 5. November 2019, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

