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Testen den neuen Beamer: Frank Willmann, Maria Ochs (beide Kulturhaus Osterfeld) und Stephan Scholl (Sparkasse Pforzheim Calw).  Baumgärtel
Testen den neuen Beamer: Frank Willmann, Maria Ochs (beide Kulturhaus Osterfeld) und Stephan Scholl (Sparkasse Pforzheim Calw). Baumgärtel
02.08.2017

Ein Videobeamer, der sich sehen lassen kann

Während im Hof des Kulturhauses Osterfeld die letzten Vorbereitungen für das Open-Air-Kino in vollem Gange waren, sind im Großen Saal gestern bereits erste Filmsequenzen über die Leinwand gelaufen. Denn rechtzeitig zum heutigen Start der Veranstaltungsreihe verfügt das Kulturhaus über einen neuen Videobeamer.

Immer mal wieder hatte das Open-Air-Kino in den Vorjahren aufgrund des Wetters ins Gebäude verlegt werden müssen. „Die Bildqualität des alten Beamers lag dort allerdings weit hinter dem, was man vom Kino gewohnt ist“, sagte Kulturhaus-Chefin Maria Ochs. Besucher hätten dies zuletzt auch bemängelt, ergänzte der Technische Leiter Frank Willmann.

Möglich gemacht hat die Anschaffung des hochmodernen Geräts eine Spende der Sparkasse Pforzheim Calw in Höhe von 15 000 Euro. Den Antrag zur Anschaffung des Beamers hatten die Stadt Pforzheim und der Enzkreis als Träger der Einrichtung gemeinsam gestellt. „Die Idee kam bei uns im Haus sofort gut an“, erzählte Stephan Scholl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, der den Beamer gestern offiziell überreichte.

Und der kann sich sehen lassen: Der Beamer zeigt gestochen scharfe Bilder in Full-HD, verfügt, abgestimmt auf die Raumverhältnisse, über einen speziellen Weitwinkel und basiert auf Lasertechnik. Während des Betriebs kommt es weder zu Geräusch- noch zu Wärmeentwicklung. Willmann spricht von einem Quantensprung: „Bei unserem Etat hätten wir uns diese Investition nicht leisten können.“

Das Gerät ist vielseitig: So soll es auch bei Theaterproduktionen wie dem anstehenden Musical „Buffy“ für das Bühnenbild zum Einsatz kommen. Und eben als Schlecht-Wetter-Alternative zum Kinoprojektor beim Open-Air-Kino, das noch bis 2. September läuft. „Wir wollen jetzt aber nicht schlechtes Wetter heraufbeschwören“, so Ochs.