Statt Schmuck werden im Museum vorerst Spuren begutachtet.
Erb
Pforzheim
Einbruch in Pforzheimer Schmuckmuseum: Neue Details zu mutmaßlichen Tätern - einer ist auf der Flucht

Pforzheim. Drei Personen sollen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in das Pforzheimer Schmuckmuseum eingebrochen sein. Nun verrät die Polizei weitere Details zu den mutmaßlichen Tätern. Einer sei jedoch noch auf der Flucht. 

Die Identität der drei vorläufig festgenommenen Tatverdächtigen konnte bislang nicht zweifelsfrei festgestellt werden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft. Aber: Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich um Personen aus der Zentralafrikanischen Republik, die aus Frankreich angereist sein sollen beziehungsweise dort ansässig seien.

Sie sind laut Polizei 37, 33 und 29 Jahre alt. Sie wurden am Montagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe - Zweigstelle Pforzheim dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte.

Was ist passiert?

Ein Zeuge meldete am Sonntag um kurz nach 2 Uhr den Einbruch in das Museum an der Dr.-Brandenburg-Straße. Mindestens drei Personen sollen nach dem Einschlagen eines Fensters in das Gebäude eingedrungen sein.

Die kurz darauf eintreffenden Polizeikräfte konnten drei Tatverdächtige im Gebäude feststellen und vorläufig festnehmen. Die Täter hatten nach bisherigen Erkenntnissen versucht, weitere gesicherte Bereiche des Museums gewaltsam zu öffnen, jedoch kein Diebesgut erlangt. Ein weiterer mutmaßlicher Tatbeteiligter konnte bislang unerkannt flüchten. Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.