Pforzheim. Die Pforzheimer Hochschule fährt am Mittwoch, 28. Mai, richtig groß auf mit der 6. Langen Nacht der Wissenschaft.
Die vielfältigen Angebote richten sich an alle, die neugierig sind.
Vorträge
Wo: Audimax
18 Uhr: Künstlerischer Auftakt des Stadttheaters und Eröffnung durch den Rektor der Hochschule, Professor Ulrich Jautz
18.30 Uhr: Erfolg – Die geheimen Kräfte, die unser Leben bestimmen, Professor Hanno Beck
19 Uhr: Panzerknacker Reloaded – Die Meisterklasse der Wirtschaftskriminalität, Professor Markus Häfele
19.30 Uhr: „Die Nummer 1 bin ich!“ – Narzissmus in der Führungsetage, Professorin Ulrike Eidel
20 Uhr: Pause
20.30 Uhr: Ungeheuer musikalisch – Das Hochschulorchester spielt auf, Hochschulorchester der Hochschule Pforzheim
Umbaupause
21.30 Uhr: Design für eine bessere Welt – Verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung, Professor Sebastian Hackelsperger
22 Uhr: Pause
22.30 Uhr: Papiertiger oder Transformationstreiber? Vom Sinn und Unsinn von Ökobilanzen, Professor Tobias Viere
23 Uhr: KI außer Rand und Band? Was kann und darf künstliche Intelligenz? Professor Dirk Wentzel
23.30 Uhr: Zwei Nobelpreise und ein toter Kaiser – Wie die Hochschule Pforzheim weltberühmt wurde, Professor Thomas Hensel
Wo: W2.2.01 (Aquarium)
19 Uhr: Realität oder Wirklichkeit? Ein Bildersturm – Gespräch über die Wahrheit von Abbildern, Professor Ulrich Heinen und Professorin Silke Helmerdig
19.30 Uhr: Macher, Mut und Meisterwerke – Unternehmensgeschichte für Marke und Motivation, Professor Felix Krebber
20 Uhr: Pause
20.30 Uhr: Der digitale Märchenerzähler – Wie KI und Automatisierung den bösen Wolf ins 21. Jahrhundert bringen, Professorin Rebecca Bulander und Nicole Werner
21 Uhr: Arbeitest Du noch oder lebst Du schon? Wie Homeoffice Arbeit menschlich macht, Professorin Jasmin Mahadevan
21.30 Uhr: Zeit macht reich – Geldanlage: Alles eine Frage der Zeit, Professor Urban Bacher
22 Uhr: Pause
22.30 Uhr: Zwischen Stasi und Schwarzwald – Die DDR in Pforzheim, Moritz Bach, DDR-Museum Pforzheim, und Professor Hanno Beck
Wo: W2.3.01
19 Uhr: Die überflüssigen Notwendigkeiten – Kann Deutschland Luxus? Professor Fernando Fastoso
19.30 Uhr: Das Auto der Zukunft – Ein rollendes Rechenzentrum? Professor Martin Pfeiffer
20 Uhr: Pause
20.30 Uhr: Vom Hörsaal auf die Rennstrecke – Studis auf der Überholspur Rennschmiede
21 Uhr: Seid verschlungen, Milliarden – Sinn und Unsinn von Kulturförderung, Professor Sascha Wolf und PD Dr. Alexander Fischer
Workshops
Wo: Bibliothek
18 bis 23 Uhr: Träume in Blau: Eine Mitternachtswerkschau, Professor Tamotsu Kondo und Dr. Willy Bettoni, keine Anmeldung erforderlich
18 bis 23 Uhr: FREI RAUM – eine skulpturale und räumliche Reflexion, Skulpturen von Theresia Brandner (Schmuck, sechstes Semester Fakultät für Gestaltung, Klasse für Bildhauerei , Professor Vito Pace, Rotunde der Hochschulbibliothek Technik, Wirtschaft und Recht, keine Anmeldung erforderlich
Wo: W4.2.02
18.30 bis 20 Uhr: So wird’s was mit dem Job. Richtig bewerben – Tipps aus Wissenschaft und Praxis, Professorin Anja Schmitz, K. Lontke und A.-L. Wüst, 20 Plätze, mit Anmeldung
Wo: W4.2.04
19 bis 20 Uhr: Freiheit oder Sicherheit? Über die Abwägung zwischen Grundrechten, Professorin Barbara Lorinser, 30 Plätze, mit Anmeldung
Wo: W4.2.04
20.30 bis 21.15 Uhr: Das Leben ist ein Algorithmus: Die Wissenschaft von Ehen, Jobs und Studienplätzen, Professor Thilo Klein, 35 Plätze, ausgebucht, man kann sich auf die Warteliste setzen lassen

Für Kinder
Wo: W4.2.03
19 bis 21.15 Uhr: Film ab – Lego-Filme selbst drehen (ab acht Jahre), Stadtbibliothek Pforzheim, zehn, bereits ausgebucht. man kann sich auf die Warteliste setzen lassen
Wo: W3.2.01
18.30 bis 20 Uhr: Echt jetzt? Natur, Umwelt und Physik spielerisch erleben (ab acht Jahre, moki/Stadtjugendring (15 Plätze, mit Anmeldung
20.30 bis 22 Uhr: Echt jetzt? Natur, Umwelt und Physik spielerisch erleben, ab acht Jahre, moki/Stadtjugendring, (15 Plätze, mit Anmeldung
Wo: W2.3.15
18.30 bis 20 Uhr: Das ist Informatik: Mathemagische Rätsel und Zaubertricks, ab zehn Jahre, Professor Peer Johannsen, keine Anmeldung erforderlich, auch Erwachsene sind willkommen
Wo: W2.3.18
19 bis 20 Uhr: Das Orangen-Dilemma – Ein Planspiel um fairen Handel und interkulturelle Zusammenarbeit, ab zehn Jahre, Professorin Jasmin Mahadevan und Sophie Kämpfe, zwölf Plätze, mit Anmeldung
Wo: W1.2.06
18.30 bis 20 Uhr: Sag’s doch mal der Maus! Programmiere Maus und Elefanten, ab acht Jahren, Professor Thomas Schuster, 20 Plätze, mit Anmeldung
Laborführungen
Wo: Treffpunkt Foyer Audimax
19.30 und 21 Uhr: Wie Wissenschaft Wissen schafft – Eine Reise durch Labore der Fakultät für Technik
Rahmenprogramm
Wo: Auf dem Campus
18 bis 23 Uhr: Catering „La Brasserie“
20 bis 22 Uhr: Ace Shawn, R&R Trio, 50s-Rockabilly
22 bis 22.30 Uhr: Fire and Drums – Feuershow mit heißen Rhythmen
Wo: ZPT
18.30 bis 22.30 Uhr: Das Zentrum für Präzisionstechnik öffnet seine Türen
Wo: W2.3.15
20.30 Uhr: Schneller, höher, weiter! Science Slam der Hochschule Pforzheim, Professorinnen und Professoren
Weitere Informationen und Anmeldeformulare auf www.nachtwissen.de
„Ein Highlight ist für mich der Science Slam“: Professorin Kirsten Wüst tüftelt mit Herzblut an der Langen Nacht der Wissenschaft

Professorin Kirsten Wüst organisiert federführend die Lange Nacht der Wissenschaft.
HochschuleBei der Idee zur „Langen Nacht der Wissenschaft“ hat sich die Organisatorin und Professorin für Statistik und Wirtschaftsmathematik, Kirsten Wüst, in Karlsruhe inspirieren lassen. Dort sei solch ein Format ein voller Erfolg gewesen. An der Hochschule Pforzheim ist es dieses Jahr die sechste Auflage. Es werden bis zu 1000 Besucher erwartet.
Frau Wüst, wie begeistert man Menschen für die Wissenschaft?
Kirsten Wüst: Wir haben bei der 6. Langen Nacht der Wissenschaft ein breites Angebot an Vorträgen – aber auch an Workshops, bei denen die Besucher und auch Familien mit Kindern selbst aktiv werden können. Zudem sind die Vorträge so gehalten, dass sie ein breites Publikum ansprechen.
Es geht um Themen, die die Menschen aus ihrem Alltag kennen, wie etwa der Vortrag von Professorin Ulrike Eidel zu „Die Nummer 1 bin ich! Narzissmus in der Führungsetage“. Das Ganze geht in die Richtung Populärwissenschaft.
Wie war die Resonanz auf die vergangenen Nächte der Wissenschaft?
Die Veranstaltung kam bisher sehr gut an. Wir hatten beim letzten Mal insgesamt 1000 Besucherinnen und Besucher zu den Vorträgen und den Workshops. Vor allem die Workshops waren teilweise lange vorher ausgebucht.
Natürlich ist das ganze Programm einen Blick wert, aber haben Sie selbst Ihre Highlights?
Zum ersten Mal wird das Hochschulorchester bei der Langen Nacht der Wissenschaft spielen. Das ist etwas Besonderes in diesem Jahr. Ein Highlight ist für mich außerdem der Science Slam – also, wie ein Poetry Slam für die Wissenschaft. Dabei präsentieren Referenten ein wissenschaftliches Thema, aber im Vordergrund steht der Unterhaltungswert für die Zuschauer. Diese stimmen am Ende über den Sieger ab.
Aber natürlich ist bei der Fülle des Programms an Vorträgen und Workshops für jeden etwas Passendes dabei.

