nach oben
Um herzhafte Balkan-Vorspeisen vereint: MdB Gunther Krichbaum, Werner Braun, Präsident des deutschen Wirtschaftsrates in Kronstadt, Christian Macedonski, Stadtrat der deutschen Minderheit in Kronstadt, Oana Krichbaum, Botschafter Emil Hurezeanu und Oberbürgermeister Peter Boch (von links). Foto: Ketterl
Um herzhafte Balkan-Vorspeisen vereint: MdB Gunther Krichbaum, Werner Braun, Präsident des deutschen Wirtschaftsrates in Kronstadt, Christian Macedonski, Stadtrat der deutschen Minderheit in Kronstadt, Oana Krichbaum, Botschafter Emil Hurezeanu und Oberbürgermeister Peter Boch (von links). Foto: Ketterl
03.12.2018

Einmal Rumänien und zurück: Deutsch-Rumänen feiern begeistert Nationalfeiertag des Donaulandes

Pforzheim. Das Aufgebot war gewaltig. Schier endlos schienen die Platten deftiger Gaumenfreuden, die aus Rumänien über Nacht herbeigeschafft wurden, auch der aus Berlin angereiste Botschafter Dr. Emil Hurezeanu zeigte sich von der Atmosphäre des Anlasses begeistert, und OB Peter Boch postulierte „Ich fühle mich in diesem rumänischen Mikrokosmos gut aufgehoben!“ Ausnahmezustand in der Gaststätte „Hoheneck“ vor den Toren Pforzheims.

Mit Temperament und guter Laune feierte die Deutsch-Rumänische Gesellschaft Pforzheim-Enzkreis (DRG) den Nationalfeiertag des Donaulandes. Und dies gleich aus doppeltem Anlass: Mit der Revolution von 1989 wurde der Kommunismus hinweggefegt und das moderne Rumänien nahm seinen Anfang. Und vor einhundert Jahren war aus vier Landesteilen das Staatsgebilde erst entstanden. Für Emil Hurezeanu „ein Tag von besonderer Symbolik“. Denn die Heimatliebe sei so wichtig wie die Freiheitsliebe. In erfrischender Offenheit, die er wenige Tage zuvor bereits in einem PZ-Interview erkennen ließ, sprach der Botschafter von internen „Schwierigkeiten“ und äußeren „Missverständnissen“, die derzeit sein Land begleiten. Emil Hurezeanu äußerte dabei auch den Wunsch, „dass das neue Rumänien präsenter auf dem deutschen Radar wahrgenommen wird“.

Oana Krichbaum – auch nach zehn Jahren nimmermüde Regisseurin der Vereinigung – ermahnte ihre deutsch-rumänischen Landsleute sich dessen bewusst zu sein, „dass wir in Frieden leben“. Dieser Nationalfeiertag sei Anlass, auf die Entwicklung Rumäniens stolz zu sein.

Mehr lesen Sie am 4. Dezember in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.