Preisträger: Ehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler.
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Pforzheim
Einsatz für das kulturelle Erbe: Andrea und Wolfgang Scheidtweiler erhalten GemeinSinnPreis

Karlsruhe/Ettlingen. Im Rahmen des Forums für Engagierte und Stifter*innen in Kirche und Diakonie in Baden hat das Ehepaar Andrea und Wolfgang Scheidtweiler aus Pforzheim den Evangelischen GemeinSinnPreis erhalten. Das Unternehmer-Ehepaar engagiert sich laut Pressemitteilung seit Jahrzehnten mit großem Einsatz für den Erhalt kirchlichen und kulturellen Erbes sowie für soziale Projekte.

„Mit dem GemeinSinnPreis zeichnen wir zwei Menschen aus, die viel bewegen und dabei wenig Aufhebens um sich selbst machen. Menschen, die Verantwortung übernehmen, wo sie gebraucht werden, und die so helfen, dass die Menschen, denen geholfen wird, im Mittelpunkt bleiben“,

sagte Anke Spory, Oberkirchenrätin und ständige Stellvertreterin der Landesbischöfin, in ihrer Laudatio für das Ehepaar Scheidtweiler.

 Andrea Scheidtweiler stammt aus der Konstanzer Brauereifamilie Ruppaner und gehörte zu den ersten Diplom-Brauereimeisterinnen Deutschlands. Ihren Mann Wolfgang Scheidtweiler, dessen Familie eine Brauerei in Gemünd führte, lernte sie im gemeinsamen Brauereistudium an der TU München-Weihenstephan kennen. Neben dem Betreiben von traditionsreichen Brauereien unter anderem in Pforzheim, Eppingen und Konstanz, führt das Ehepaar auch Hotels und Gastronomiebetriebe wie beispielsweise das Parkhotel Pforzheim und den Pforzheimer Ratskeller. 2014 kaufte das Ehepaar den historischen Gasometer in Pforzheim und baute ihn für 360-Grad -Panoramen um.

 „Uns macht es Freude, Dinge zu machen, an denen sich ganz viele Menschen erfreuen, und das Unmögliche möglich zu machen“, so Wolfgang Scheidtweiler. Und seine Ehefrau erklärt ihre Grundhaltung folgendermaßen: „In meinem Leben ist es wichtig, durch meine Existenz ein bisschen mehr Sonne für meine Mitmenschen zu bringen.“ Neben eigenen Projekten zur Erhaltung beispielsweise von Kulturdenkmälern wie den Gasometer in Pforzheim unterstützen die beiden auch Projekte anderer engagierter Menschen.

 „Heute gilt unsere Auszeichnung Ihnen beiden. Zwei Persönlichkeiten mit eigenem Profil, die gemeinsam Verantwortung tragen. Was Sie aufgebaut haben, beeindruckt. Was Sie anderen damit ermöglichen, ist der besondere Grund, aus dem wir Sie heute ehren“, stellte Anke Spory in ihrer Laudatio fest. „Besonders dankbar sind wir für Ihre Unterstützung dort, wo Menschen mit sehr konkreten Sorgen leben.“

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