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Beim Heizkraftwerk am Enzauenpark ändern sich die Besitzverhältnisse: Die EnBW gibt ihre Pforzheimer Anteile auf. 
Beim Heizkraftwerk am Enzauenpark ändern sich die Besitzverhältnisse: Die EnBW gibt ihre Pforzheimer Anteile auf.  © Ketterl
11.10.2018

EnBW steigt bei Heizkraftwerk aus - Stadtwerke übernehmen Anteile

Pforzheim. Millionen für die Kulturhauptstadt wollte der Gemeinderat am Dienstag nicht locker machen, einer Übernahme von Geschäftsanteilen am Heizkraftwerk Pforzheim (HKW) durch die Stadtwerke Pforzheim und die Thüga für einen Betrag im einstelligen Millionenbereich stimmte das Gremium dagegen nach PZ-Informationen im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung einhellig und ohne nennenswerte Diskussion zu: „Schlüssig“ und „plausibel“ nannten es Sitzungsteilnehmer.

Konkret hat die EnBW ihre 35 Prozent an der Heizkraftwerk Pforzheim GmbH abgegeben. Insider vermuten, dass der Konzern mit seinen rund 20 Milliarden Euro Jahresumsatz und 21.000 Mitarbeitern die Bereinigung seiner Beteiligungen angeht und sich von kleineren, aufwendig zu managenden Anteilen ohne strategischen Nutzen trennt. Für die anderen Eigner des HKW, die Stadtwerke und die Thüga, vereinfache sich dagegen trotz einer stets guten Zusammenarbeit mit der EnBW nun die Entscheidungsfindung, wie der SWP-Geschäftsführungsvorsitzende Roger Heidt sagte, der auf Nachfrage die Informationen der PZ bestätigte. Demnach erhöht sich der Anteil der Stadtwerke am Heizkraftwerk auf 74,9 Prozent, derjenige der Thüga (bislang zehn Prozent) auf 25,1 Prozent.

Mehr lesen Sie am Freitag, 12. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.