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Haben die Prüfung hinter sich gebracht: Incoronata Mastromatteo, Suzana Jovicic, Maisaa Blasiny, Nihat Arslan, Evin Mendanlioglu (linke Seite, von hinten), Jahrgangsbeste Katharina Kling (vorne, Mitte), Zeynep Arslan, Helin Ugur, Sarina Völker und Erhan Özdemir (rechts, von hinten).  Foto: Meyer 

Ende eines Abschnitts: Friseur-Nachwuchs feiert erfolgreichen Abschluss

Pforzheim. Acht Pforzheimer Friseur-Gesellen beenden nach drei Jahren erfolgreich die Lehre. Die Innung freut sich mit ihnen - wünscht sich aber noch mehr qualifizierte Bewerber.

Waschen, schneiden, föhnen – wer denkt, dass er es mit einfachen Abläufen bis zum Gesellenbrief schafft, liegt falsch. Neben dem reinen Handwerk braucht es auch Kreativität, soziale Kompetenzen und den Mut zum „Perspektivwechsel“, wie die Obermeisterin der Friseurinnung Pforzheim am Montagabend bei der Gesellenabschlussfeier in der La Biosthétique Academy den zehn Gesellen erklärt, von denen sich am Ende acht über eine bestandene Lehre freuen dürfen.

Die Beste von ihnen ist Katharina Kling. Die 19-Jährige, die beim Salon Talents by Liwell auf der Wilferdinger Höhe gelernt hat, darf sich nicht nur über einen Notenschnitt von 2,46 freuen, sondern auch über eine Auszeichnung für die beste Prüfungsmappe sowie die beste praktische Arbeit, die ihr den Sonderpokal der Friseurinnung beschert. Für Kling sind die Urkunden das i-Tüpfelchen nach drei Jahren Lehre – die sie immer wieder machen würde. „Es macht einfach unheimlich viel Spaß. Klar, die Ausbildung ist anstrengend, und man muss dran bleiben. Aber es lohnt sich, denn am Ende kann man sein eigenes Ding machen“, sagt Kling.

Eine Einstellung, die noch mehr junge Menschen haben dürften, wie die Friseurinnung sowie Lehrerin Susann Vogel, die an der Alfons-Kern-Schule für die theoretische Ausbildung der Friseurlehrlinge verantwortlich ist, denken. „Im Handwerk sind die Karrierechancen mitunter höher als bei akademischen Berufen. Und auch im Handwerk braucht es intelligente Menschen, damit ein Unternehmen erfolgreich ist“, sagt die Oberstudienrätin. Als sie vor drei Jahren mit ihrer Klasse startete, hatte sie 28 Schüler. Zur Prüfung angetreten sind am Ende zehn.

Mehr über die Notenbekanntgabe bei den Friseur-Gesellen lesen Sie am Mittwoch, 16. September, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

Jeanne Lutz

Jeanne Lutz

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