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Gehen in ihren Rollen auf: Lilly Proß und Dennis Lachenmajer (links oben) sowie auf dem Bahnsteig Stephanie Krüger, Helga Jakubowski, Lea Riewe, Petra Berentelg, Pascal Decker, Tabea Beck, Elke Kaiser-Zundel, Philina Zaschke, Elke Straehler-Pohl, Axel Bützow und Carmen Brodkorb (von links).
Winfried Reinhardt
Pforzheim
Ensemble des Kulturhauses Osterfeld bei seiner Premiere: Heiterer Bahnhofstrubel sorgt für großen Applaus
  • Robin Daniel Frommer

Pforzheim. Euphorischen Beifall erhielt am Samstagabend die Premiere von „Schienenwechsel – Verspätung ausgeschlossen“ im Kulturhaus Osterfeld. Nicht weniger als 22 Darsteller tummelten sich auf der von Jochen Walch zur imposanten Bahnhofshalle umgestalteten Bühne im ausverkauften Malersaal. Dem Regie-Trio – Barbara Gerstenäcker, Maren Schmidt-Fischer und Franziska Schäffler – gelang es, gleich mehrere Handlungsstränge, Musik und allerlei Ideen des quirligen Ensembles miteinander zu verweben.

Die erste Durchsage übertönt das Gewusel in der stählernen Bahnhofshalle: „Achtung auf Gleis irgendeines. Der Zug nach irgendwo anders verspätet sich wegen emotionaler Schäden.“ Dieses humorvoll-bissige Bahn-Bashing ergibt nach und nach den ersten roten Faden

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