Pforzheim. Ein Chlorgasalarm ist am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr im Wartbergfreibad angesprungen und hat die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen, so die Polizei auf Nachfrage von PZ-news. Bereits am vergangenen Freitag gab es Probleme mit der Chlorgasanlage. Die Pressestelle der Stadt Pforzheim schließt einen Zusammenhang aus.
Die Messungen vor Ort seien negativ gewesen und die Feuerwehr nach ungefähr einer halben Stunde wieder abgerückt, so die Polizei am Dienstagabend. Die Badegäste mussten trotzdem vorsorglich das Bad verlassen. Das Bad bleibe geschlossen, bis die Ursache genauer untersucht sei.
Laut Pressesprecher Philip Mukherjee habe dann am Mittwochmorgen eine Fachfirma die komplette Anlage im Wartbergbad überprüft. Die genaue Ursache des Alarms habe man nicht feststellen können, die Mitarbeiter des EPVB würden jedoch einen defekten Sensor vermuten. Dieser sei ausgetauscht worden.
Das Freibad habe regulär um 9.30 Uhr öffnen können. Sowohl die Wasserwerte in den Becken als auch die Messwerte im Chlorgasraum entsprächen den geltenden Vorgaben. Ein Zusammenhang mit dem am Freitag behobenen Defekt bestehe nicht.


Schlangen am Freitagmorgen: Darum hat das Pforzheimer Wartbergbad später geöffnet als normal
Alarm am Freitag
Bereits am vergangenen Freitag haben Probleme mit der Chlorungsanlage zu einer verspäteten Öffnung des Wartberg-Freibads geführt. Am Donnerstagabend seien im Technikraum erhöhte Chlorgaswerte festgestellt worden, wie die städtische Pressesprecherin Laura Schaier auf PZ-news-Nachfrage mitteilte. Deshalb habe man die Anlage aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Am Freitag um 7 Uhr konnte mit Hilfe eines Technikers die Ursache – defekte Schläuche – ausfindig gemacht und behoben werden. Danach wurden die Becken ordnungsgemäß gechlort. Nachdem alle Werte – im Becken und im Technikraum – wieder im Normbereich waren, konnte das Bad schließlich mit einer Verzögerung von 75 Minuten um 10.45 Uhr öffnen.

