
Pforzheim. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten deutsche Synagogen. Das Misshandeln und Ermorden von Juden und anderen Minderheiten war ab diesem Zeitpunkt legal. Am Montag, 10. November, 87 Jahre später, hat die Politologin und Journalistin Alexandra Leibfried vor fünf Schulklassen im PZ-Forum eindrücklich geschildert, welche Folgen die sogenannte Reichspogromnacht für die Betroffenen hatte, wie die Tötungsmaschinerie der Nazis ab diesem Zeitpunkt immer effizienter wurde und schließlich in der sogenannten „Endlösung“ (Beschluss auf der Wannseekonferenz 1942) endete.
Fünf Menschen hatte Leibfried im Zeitzeugen-Café in der KZ-Gedenkstätte Dachau vor über 20 Jahren interviewt und ihre
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