nach oben
Auf der Bühne musizieren Ernst Hutter (Tenorhorn, vorne), Holger Müller am Schlagzeug, mit den Tubisten Oswald Windrich (links) und Peter Laib. Foto: Frommer
Auf der Bühne musizieren Ernst Hutter (Tenorhorn, vorne), Holger Müller am Schlagzeug, mit den Tubisten Oswald Windrich (links) und Peter Laib. Foto: Frommer
29.12.2016

Ernst Hutter und die Egerländer: Swingende Gala der Blasmusik

Pforzheim. Musiker in Janker und Kniebundhosen, Tuba, Klarinetten und Tenorhorn, Löffelpolka, Walzer, Duett-Gesang und Marschmusik in raschem Wechsel – ein Fest traditioneller Blasmusik. Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten haben im Rahmen ihrer Jubiläumstournee im gut besuchten CongressCentrum gastiert. Zum 60-jährigen Bestehen des Orchesters in böhmischer Blaskapellenbesetzung präsentierte Moderator Edi Graf die Egerländer mit einer zeitlosen Auswahl populärer und eingängiger Melodien.

Das Konzert startete mit zwei Titeln, die bereits seit der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre feste Bestandteile des musikalischen Tourneegepäcks sind: die „Fuchsgraben-Polka“ und „Rauschende Birken“ mit dem Gesang von Katharina Praher und Nick Loris In raschem Wechsel brachte das seit 15 Jahren von Moschs Nachfolger Ernst Hutter geleitete und kontinuierlich verjüngte Orchester beliebte Stücke, wie die von Karel Vacek komponierte „Wachtel-Polka“ oder die rasanten „Egerländer Spielereien“ auf die Bühne. Die drei Instrumentaltitel erhielten fast ebenso viel Applaus wie das mehr von Märschen und Gesang geprägte Finale der zweiten Konzerthälfte, die zu einer swingenden Gala der Blasmusik geriet.

Die Jubiläumstournee wurde wegen der sehr guten Resonanz beim Publikum bis Ende April 2017 verlängert. In die weiter gefasste Umgebung kommen die Egerländer beispielsweise nochmals am 7. Januar nach Heidelberg und am 14. Januar 2017 nach Baiersbronn.