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Bezahlkarte für Flüchtlinge
Die Bezahlkarte für Flüchtlinge - was hat sie wirklich gebracht?
picture alliance/dpa | Harald Tittel
Pforzheim
Erstmals ausgegeben: So funktioniert die Bezahlkarte für Geflüchtete in Pforzheim
  • bsch/pm

Rund zehn Menschen, einige junge Leute, eine Familie mit zwei kleinen Kindern warten am Montagnachmittag im Foyer des Landratsamts Enzkreis auf ihre Asylbewerberleistungen. Die sind ab sofort verbunden mit einer Bezahlkarte, die auf den ersten Blick aussieht wie jede andere Bank- oder Kreditkarte. Bargeld gibt es von der Behörde keines mehr – und kann auch nur begrenzt abgehoben werden. So wollten Stadt- und Landkreise erreichen, dass die Sozialleistungen auch wirklich direkt den betroffenen Menschen helfen und nicht ins Ausland, an Schlepper oder andere fließt. Das erklären Landrat Bastian Rosenau, Dezernent Holger Nickel und ihr Team neben den Wartenden den Pressevertretern. Dabei skizzieren sie auch, was genau sich mit den Karten ändert. Das genau wissen auch die ersten Empfänger unter anderem aus Georgien oder Russland, noch nicht so ganz. Was das für sie bedeutet, können sie noch nicht so genau einschätzen. Die Kreismitarbeiter wie Ruslan Davletov, Sachgebietsleiter Teamversorgung und Integration, sind als Erklärer gefordert – und gleichzeitig auch als Übersetzer.

Wer bekommt die Bezahlkarte?

Die Karte wird an alle Leistungsberechtigten nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ausgegeben, mit Ausnahme

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