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Rund 40 Anwohner diskutieren mit Eutingens Ortsvorsteher Helge Hutmacher und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler (von links) über die Ergebnissen des neuen Lärmschutzgutachtens zum sechsspurigen Ausbau der A8. Foto: Ketterl
Rund 40 Anwohner diskutieren mit Eutingens Ortsvorsteher Helge Hutmacher und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler (von links) über die Ergebnissen des neuen Lärmschutzgutachtens zum sechsspurigen Ausbau der A8. Foto: Ketterl
18.10.2018

Eutinger machen sich weiter stark für A8-Erdwälle für mehr Lärmschutz

Pforzheim-Eutingen. In Niefern sind zusätzliche, zehn Meter hohe Lärmschutzwälle an der A8 baurechtlich fast schon unter Dach und Fach. Für Eutingen hat die Stadt Pforzheim dagegen diese Idee, Anwohner mit Erdaufschüttungen vor dem Verkehrslärm noch besser abzuschirmen, zu den Akten gelegt.

Im alten E-Werk in Eutingen stellte sich nun Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler den Bürgern. Gemeinsam mit Eutingens Ortsvorsteher Helge Hutmacher und Rainer Effenberger vom Grünflächen- und Tiefbauamt versuchte sie, rund 40 Anwohnern zu erklären, warum die Stadtverwaltung von ersten Überlegungen am Ende abgerückt ist. Mehrere Eutinger bedauerten es jedoch, dass die Stadt keine Chance für mehr Lärmschutz sehe. Vor knapp einem Monat hatte die Stadt einer Spitzenrunde mit Vertretern der regionalen Politik die Ergebnisse eines Schallgutachtens vorgelegt, wie die PZ berichtete. Diese Analyse habe ergeben, dass höhere Wälle den Lärmpegel an der A 8 nur geringfügig absenken würden. Anwohner hakten aber bei Schüssler und dem Gutachter Martin Reichert vom Büro Modus Consult nach, ob Erdwälle nicht doch für Eutinger Wohngebiete eine gute Lösung sein könnten.Aus Sicht der Baubürgermeisterin überwiegen die Nachteile. Die Schutzwirkung betrage höchstens drei Dezibel – „ein Wert, der kaum wahrnehmbar“ sei, sagte Schüssler. Dagegen stünden Konflikte mit dem Naturschutz.

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fomi
13.11.2018
Eutinger machen sich weiter stark für A8-Erdwälle für mehr Lärmschutz

Wenn Frau Schüssler einen Unterscheid von 3dB als "kaum wahrnehmbar" bezeichnet, empfehle ich den Gang zum Hörgeräteakustiker des Vertrauens. Oder Frau Schüssler erkundigt sich mal, was eine logarithmische Skala ist. Eine Erhöhung/Reduzierung des Schallpegels um 10 dB bedeutet eine Verdoppelung/Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke. Eine Reduzierung um 3 dB bedeutet daher immer noch eine Reduzierung der wahrgenommenen Lautstärke um ca. 20 %. mehr...