Pforzheim-Würm. Im Sommer sollen die beiden, durch Spenden und das Ortsteilbudget finanzierten Himmelsliegen in Würm aufgestellt werden. Die Carlo-Schmid-Schule fertigt sie an. Eine davon kommt auf jeden Fall an die Würmtalhalle, die sich den Eingang mit den „Phönix-Stuben“, dem Vereinsheim des FC Phönix Würm, teilt.
Wer auf die Terrasse der „Phönix-Stuben“ tritt, der hat einen weiten Blick auf den vereinseigenen Sportplatz und ins Grüne des Orts. 100 Bambini-Fußballer trainieren dort regelmäßig, unterstützt von lizensierten B-Trainern und 15 Ehrenamtlichen. Für den Vorsitzenden Andreas Ruf, 51, ist die Förderung des Nachwuchses eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Gleichzeitig sieht sich sein Verein vor einem Spagat: Es fehlt an Personal, und der Fußballverein müsste dringend Geld in die Hand nehmen, um aus den in die Jahre gekommenen „Phönix-Stuben“ einen Anziehungsort zu entwickeln, der wieder Gewinn erwirtschaftet für benötigte Investitionen.
Gerade deshalb stelle der Verein 750 Euro zur Verfügung, um zumindest den Platz vor der Halle mit der Liege attraktiver zu machen. Schon jetzt laden der Skulpturenweg und der Kinderspielplatz ältere Menschen aus dem Pflegeheim, aber auch Familien zum Verweilen ein.
Die Vorstände hoffen, in Gesprächen mit der Stadt eine Perspektive zu entwickeln, zuvor soll die Mitgliederversammlung am 20. März Klarheit bringen. Es soll auch zur Sprache kommen, ob sich der Verein breiter aufstellt, etwa mit Abteilungen wie Dart oder Trampolin. Für beide steht aber auch fest: Es soll keine Erhöhung der Jahresbeiträge von 60 Euro (100 Euro für Familien) geben. Fußball solle sich schließlich jeder leisten können. Er ist der Kitt, der den Ort zusammenhält.
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