Pforzheim. Das Lob kommt von akademischer Seite – aber nicht nur: „Toll, was das PZ-Medienhaus macht“, sagt anerkennend Carl Hahn, Professor für Innovation und Entrepreneurship an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Hochschule Karlsruhe, ausgewiesener Praktiker mit SAP-Hintergrund und Geschäftsführer des Steinbeis-Transferzentrums „Innovation, Engineering & Entrepreneurship“ in Karlsruhe. Es geht bei der Veranstaltung der Unternehmensberatung J4Y (Just for You) im Panoramasaal um Digitalisierung, die „das wirtschaftliche und private Leben grundlegend verändert“, sagt J4Y-Geschäftsführer Tobias Wahner. Thomas Satinsky, der Geschäftsführende Verleger der PZ, ist einer der sechs geladenen Diskussionsteilnehmer. Sie alle könnnen mitreden, wenn es heißt, die Zeichen der Zeit rechtzeitig zu erkennen.
Bei der PZ war das Jahr 1997 so eine Zäsur – mit der Gründung von PZ News. Es sei die richtige Weichenstellung gewesen, die manche Verleger erst spät – manchmal zu spät – vornahmen und voll danebenlagen, was die Bedeutung des Internets angeht. „Wir kaufen Firmen, kaufen uns ein, gründen Start-ups, gehen digital über die Region, in der wir verortet sind, hinaus, beweisen Kompetenz“, sagt Satinsky – „und nehmen dabei sehr viel Geld in die Hand.“ Kurz: Das PZ-Medienhaus will digital breit aufgestellt sein – in den Produktionsabläufen, der Strategie, dem Marketing und dem Vertrieb – und nicht zu den (laut McKinsey) 90 Prozent der Unternehmen gehören, die ihr Digitalisierungspotenzial nicht ausschöpfen.
Das gilt für keinen der Einladenden wie Geladenen, insbesondere nicht für die Diskussionsteilnehmer: neben Hahn und Satinsky, Klaus Stoesser (Stoesser GmbH), Thorsten Weinmann (Abtis), Daniel Hertneck (Siteboosters) und Peter Heinold (ISC), klug moderiert von J4Y-Geschäftsführungsmitglied.
Mehr über Digitalisierung lesen Sie am Samstag, 12. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.

