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In Sorge um die Zukunft: Dagmar Ganzloser (Deutsche Fahrlehrer-Akademie) und Iris Wimpff (Leiter Geschäftsstelle Fahrschul-Service Gesellschaft für Technik, Tagungen, Versicherungsvermittlungen und Ausbildung).  Foto: Jähne 

Fahrschulen fehlen Ausbilder

Pforzheim. Noch 2004 wurde in Aschaffenburg feierlich das Denkmal zum 100-jährigen Bestehen der deutschen Fahrlehrerbranche enthüllt – gerade mal 13 Jahre später steckt dieser Berufszweig in einer noch nie da gewesenen Krise. Der Grund dafür ist so einfach wie essenziell: Den Fahrschulen gehen die Lehrer aus, Personalmangel wohin das Auge reicht. Sind derzeit noch rund 35.000 hauptberuflich Bedienstete in ganz Deutschland aktiv, so wird sich die Zahl bis ins Jahr 2030 auf 24.000 Personen reduzieren, wobei der Abwärtstrend voraussichtlich auch danach noch weiter anhalten wird.

Bereits jetzt schon würden rund 5000 Fachkräfte fehlen, was sich vor allem in finanzieller Hinsicht auf die Betriebe auswirkt: „Nicht wenige Fahrschulen sehen regelrecht schwarz für die Zukunft“, gab unter anderem Jörg-Michael Satz, Präsident der Moving International Road Safety Assoaciation beim „Runden Tisch gegen den Fahrlehrermangel“ (veranstaltet vom Fahrlehrerverband Baden-Württemberg) bekannt, der am Dienstag rund 80 Personen in den kleinen Saal des CongressCentrums lockte.

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