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Die Bohrainschule in Pforzheim.
Die Bohrainschule in Pforzheim. © Ketterl
27.10.2017

Fall einer Virushepatitis A Erkrankung an Bohrainschule in Pforzheim

Eine Schülerin der Bohrainschule in Pforzheim ist an einer ansteckenden Virushepatitis A erkrankt. Dies wurde der Schule und der Stadt Pforzheim vom Gesundheitsamt Pforzheim mitgeteilt.

Eine fachmännische Reinigung der Schule sowie sicherheitshalber auch der Sporthalle ist bereits erfolgt. Zudem hat das Gesundheitsamt allen Eltern einen Informationsbrief zukommen lassen, in dem wichtige Empfehlungen für Hygienemaßnahmen gegeben werden. Das gab die Stadt am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung bekannt.

Die Erkrankung einer 15-Jährigen an dem Virus sei dem Gesundheitsamt am Mittwoch gemeldet worden, erklärt Brigitte Joggerst, Leiterin des Gesundheitsamtes. Da die Symptome nicht gleich als Hepatitis A erkannt worden seien, hätte das Mädchen zeitweise noch am Unterricht teilgenommen. "Die Möglichkeit einer Ansteckung bestand", so Joggerst. Falls Eltern an ihren Kindern Symptome einer Hepatits A bemerken, sollten sie sich umgehend an einen Arzt wenden.
Da der Fall erst Mittwochmittag bekannt wurde, sei der Schulbetrieb normal weitergelaufen. Direkt nach der Meldung sei das Gebäude jedoch fachmännisch gereinigt worden, die Turnhalle blieb am Nachmittag für den Sportunterricht gesperrt.

Die an der Gustav-Rau-Straße gelegene Bohrainschule ist ein sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Laut Webseite besuchen derzeit insgesamt 192 Kinder und Jugendliche die Schule.

Virushepatitis A ist eine Infektionskrankheit, deren Hauptsymptom meist eine Entzündung der Leber ist. Übertragen werden kann sie beispielsweise durch verunreinigtes Trinkwasser oder kontaminierte Lebensmittel.