Pforzheim. Zum wiederholten Mal haben falsche Polizeibeamte zahlreiche Menschen im Stadtgebiet von Pforzheim mit Fake-Anrufen verunsichert. Die Polizei gibt wichtige Tipps, wie Sie sich nicht von den Betrügern aufs Kreuz legen lassen.
Gleich 20 Mal haben die falschen Polizisten am Mittwoch zwischen 16 und 23 Uhr Uhr mit der gefälschten Nummer 110 oder 07231/110 bei den Pforzheimern angerufen und mit "wilden Räuberpistolen" den falschen Eindruck erweckt, die Angerufenen würden alsbald von Einbrechern heimgesucht, die es auf ihr Bargeld und ihre Wertgegenstände abgesehen hätten. Die moderne Internettelefonie ermöglicht esquasi jedem, im Telefon-Display jede beliebige Rufnummer über das sogenannte "Call ID-Spoofing" anzeigen zu lassen und damit über den Angerufenen zu täuschen. Zu einem Schaden kam es laut Polizei dank der aufmerksamen Betroffenen nicht.
Um sich vor der Betrugsmasche durch die falschen Polizeibeamten zu schützen, geben das LKA Baden-Württemberg und das Polizeipräsidium Karlsruhe folgende Tipps:
Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen, Kontaktaufnahme mit Fremden sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen.
Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter www.polizei-beratung.de.
Falsche Polizisten treiben erneut ihr Unwesen mit Fake-Anrufen
Gefahr am Telefon: Falsche Polizisten machen Fake-Anrufe in Pforzheim

