Pforzheim. Bei sommerlichen Temperaturen um die 35 Grad hat sich der Alte Schlachthof Pforzheim am Sonntag zum Spiel- und Treffpunkt für Familien und Interessierte verwandelt. Groß und Klein waren trotz der Wärme zahlreich vorbeigekommen und erlebten laut Pressemitteilung einen abwechslungsreichen Nachmittag.
Der improvisierte Rasensprenger sorgte für eine angenehme Abkühlung, aber es war dank der Bäume und Pavillons auch ausreichend Schatten vorhanden. Das Programm bot jede Menge Spaß: Das Spielmobil des Stadtjugendrings hatte Jonglage und verschiedene Spiele dabei, eine Hüpfburg lud zum Toben ein, und bei einer Schatzsuche konnten kleine Entdecker auf Spurensuche gehen. Zwei Kinder freuten sich über Eis als Gewinnerpreis. Fürs Quatschmachen zwischendurch war Jaques Müllsaques zuständig, während Riesen-Seifenblasen für magische Momente sorgten. Besonders begeistert wurden die Klangschalen und spannenden Wasser-Experimente genutzt, die vom Wassermuseum Maisenbacher Sägemühle bereitgestellt wurden.
Gute Stimmung
Eine Hip-Hop-Vorführung der Tanzschule Böhm sorgte mit coolen Moves für richtig gute Stimmung. Ein weiteres Highlight war der Auftritt des Singer-Songwriter Jonas Gavriil mit Live-Musik, so dass trotz der Wärme auch getanzt wurde. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt.



Künstler-Wohnprojekt neben Lebensmittelfabrik: Scheitert Projekt „Alter Schlachthof“?
Kreative und neugierige Gäste kamen ebenfalls auf ihre Kosten – bei Mitmach-Angeboten in den Ateliers von Sandra Starling und Anette Koch. Die Mineralienfreunde Pforzheim zeigten eine Ausstellung über Gips. Gips ist das Mineral des Jahres 2026 und kommt in sehr vielfältigen Erscheinungen vor. Die Exponate stammen sowohl aus der Region als auch aus der ganzen Welt.
Wissenswertes bei Führungen
Es fanden zwei Führungen durch ihr Depot am Alten Schlachthof statt, bei denen viel Wissenswertes vermittelt wurde. Auch konnte man bei Enreco-Büro für Geoarchäologie und Bodenkunde sowie bei der Posterei von Svetlana Pflaumer reinschnuppern. Zudem gravierten die ebenfalls am Schlachthof ansässigen Woodpeckers_naturgabe für jeden Gast einen Holz-Schlüsselanhänger mit einem Wunschnamen. Nachmittags zeigte eine Führung durch den Alten Schlachthof die neuen Ateliers und Lost Place-Orte, die es auch noch im Schlachthof gibt und darauf warten, dass das Quartier weiter den Weg zu einem Quartier mit Wohnen, Arbeiten, Kunst und Kultur wächst. Das Fest lockte zahlreiche und vor allem kleine Gäste erstmals in den Alten Schlachthof. Auch politische Vertreterinnen und Vertreter sowie Vertreter aus Verwaltung und Gemeinderat seien begeistert von den frisch umgebauten und bezogenen Ateliers gewesen und hätten das chillige Programm genossen, heißt es.

