Mit einem lauten Knall eröffnet die „Grausame Barbara“ die närrische Parade am Samstagnachmittag in diesem Jahr um 14:33 Uhr.
Annika Eickhoff
Pforzheim
Faschingsverein plant Umzug in Dillweißenstein trotz zeitlicher Engpässe und politischer Konkurrenz
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Pforzheim. „Zwischen Weihnachten und Neujahr heißt es auch für uns noch mal durchatmen und die ruhigen Tage genießen – aber dann beginnt der Endspurt!“ heißt es aus den Reihen des Vereins „Fasnets-umzug Pforzheim-Dillweißenstein“ in einer Pressemitteilung. Obwohl der Fasching im kommenden Jahr erst im März in die heiße Schlussphase gehe, bestehe bei den Organisatoren nicht der Eindruck, mehr Zeit zu haben. Es gebe immer mehr zu beachten. Und: „Die Bundestagswahl am Wochenende direkt vor unserem Umzug liegt natürlich nicht unbedingt geschickt.“, so Bettina Rusczyk, Säckelmeisterin im Verein. „Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit der Stadt gute Lösungen für alle bisherigen Beeinträchtigungen finden konnten.“

So sei das Thema Marketing sowie Werbeflächen für die Sponsoren, direkt in Konkurrenz zu den Parteien im Wahlkampf, durchaus ein kritischer Punkt. Aber auch hier seien gute Ansätze gefunden worden. Der Bereich Finanzen des Umzugs sei weiterhin ein sehr herausforderndes Thema. Der Fasnets-umzug in Dillweißenstein werde von den kooperierenden Vereinen komplett ehrenamtlich geplant und organisiert. Hauptsponsoren sind wieder die Sparkasse Pforzheim Calw sowie die Stadtwerke Pforzheim.

„Es freut uns ganz besonders, dass wir mit diesen Unternehmen zwei langjährige und großartige Partner an unserer Seite haben“, freut sich Daniel Ast, Präsident des Dillweißensteiner Umzugs. Dies trage dazu bei, ein Stück Pforzheimer Tradition zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der Fasnetsumzug sei gegründet aus einem Feuerwehstammtisch in Dillweißenstein. Und sei aus der Tradition heraus eine Veranstaltung der örtlichen und ansässigen Vereine. „Es würde uns freuen, wenn wir wieder mehr ‚Pforzheim und Umgebung‘ aktiv in unserem Fas-netsumzug hätten“, betont Maite Maday Sancho, Vize des Vereins. Aber natürlich freue man sich auch über alle weiteren Faschings-Vereine, die dabei ein wollen. „Noch gibt es ein paar freie Restplätze“, erzählt Fabian Sowa.

Kontakt: nfo@fasnet-dillweissenstein.de