
- Stefan Friedrich
Knittlingen. Die Verbindung zwischen den beiden Fauststädten Knittlingen und Staufen ist eng und reicht inzwischen fast zwei Jahrzehnte zurück. Den Anfang machte 2006 ein Auftritt der Staufener Theatergruppe beim Knittlinger Fauststadtfest – damals auf Einladung von Gerhard Hähnle. Die Staufener reisten mit knapp 30 Leuten an, spielten am Kirchplatz und sorgten für ein begeistertes Publikum. Für Hähnle war dieser Erfolg ein Schlüsselerlebnis: „Da ist bei mir die Idee entstanden, dass wir so etwas auch aufbauen können.“ Wenige Jahre später war es so weit. Aus einer losen Gruppe wurde 2012 der Verein Laterna mystica, der heute rund 80 Mitglieder zählt. Längst gehören Auftritte in Staufen zu den festen Terminen des Knittlinger Ensembles. Dort, wo die historische Figur des Dr. Faust der Legende nach bei einem missglückten Experiment ums Leben kam, sind sie ein gerne gesehener Gast. Jeden September spielen die Knittlinger bei den Theaterfestspieltagen STAdtGEschichten (Stages). „Gerade für die jungen Mitglieder ist es immer wieder ein besonderes Erlebnis, in Staufen auf der Bühne zu stehen“, weiß Hähnle.
Bewährtes Repertoire
An diesem Wochenende wird eine rund zehnköpfige Gruppe in den Breisgau reisen, um dort die „Faustsplitter“ zu zeigen. Es handelt sich um ein bewährtes Repertoireprogramm, das Auszüge aus Goethes „Faust I“
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