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Freuen sich auf „Die Mischung machts“: Ina Rau, Eyas Elias, Koki-Chefin Christine Müh, Karl Scholten, Projektleiterin Mirzeta Haug, Paul Scholten und Steffen Vallon (von links).
Freuen sich auf „Die Mischung machts“: Ina Rau, Eyas Elias, Koki-Chefin Christine Müh, Karl Scholten, Projektleiterin Mirzeta Haug, Paul Scholten und Steffen Vallon (von links).
19.06.2017

Filmprojekt gibt Einblicke in verschiedene Lebensgeschichten

Pforzheim. Acht Filme, 16 Menschen im Porträt, acht Filmteams und acht gemeinsame Filmabende: „Pforzheim 2017 – Die Mischung macht’s!“ ist ein interkulturelles Filmprojekt des Kommunalen Kinos. Die Neuauflage von „Pforzheim 2010“ und „Pforzheim 2011“ will Einblicke geben in die unterschiedlichsten Lebensgeschichten der porträtierten Menschen. Neu ist, dass neben den Geschichten der Pforzheimer mit Migrationshintergrund dieses Mal auch die Geschichten von Menschen von regionalen Filmschaffenden sichtbar gemacht werden, die in jüngster Vergangenheit geflüchtet sind oder auch seit ihrer Geburt in Deutschland leben.

So werden an jedem Abend nicht nur eine, sondern zwei Geschichten präsentiert: Einer Geschichte mit Migrations- oder Fluchthintergrund wird eine Geschichte ohne diesen Hintergrund gegenübergestellt. Auf diese Weise sollen laut Veranstalter trotz aller Unterschiede die Gemeinsamkeiten in den Werten und Normvorstellungen herausgearbeitet werden. Die filmischen Porträts zeigen anhand von Lebensgeschichten Beispiele gelungener Integration, aber auch, worauf es bei der Integration ankommt. Sie skizzieren die Begegnung mit der Aufnahmegesellschaft, deren Mitglieder berichten, wie sie die multikulturelle Stadt Pforzheim erleben. Der erste Filmabend am Sonntag, 16. Juli, ab 18 Uhr ist eingebettet in ein Kooperationsprojekt mit dem Stadttheater. Rund um die Inszenierung von Schillers „Die Räuber“ sind verschiedene filmische Formate entstanden.