Pforzheim. PZ-news-App, Digitalabo, Auftritte auf diversen Onlineplattformen und in Social-Media-Kanälen – die „Pforzheimer Zeitung“ bietet eine Fülle von Digitalangeboten. Da kann es passieren, dass der ein oder andere schon einmal den Überblick verliert.
Mit ihrer digitalen Sprechstunde hat die PZ am späten Dienstagnachmittag ein Beratungsangebot auf die Beine gestellt, in dem Chief Digital Officer Magnus Schlecht, Digital Marketing Managerin Sara Blessing, Online-Redakteurin Julia Falk und Vertrieblerin Bettina Butz sich gewissermaßen als Wegweiser durch den digitalen Urwald angeboten haben. In technischen Fragen half IT-Experte Ralf Becker.
Und das wurde von der Leserschaft angenommen. Die Ersten fand sich bereits vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung im PZ-Forum im Druckhaus der „Pforzheimer Straße“ ein. Immer mit dabei: Handy oder Tablet.


PZ lädt zur digitalen Sprechstunde: Für jedes Problem haben wir die Lösung
Fit fürs Digitale
„Ich bin seit 55 Jahren treue Leserin der PZ“, sagte Angelika Schweizer. Da ihr Mann die gedruckte Zeitung jedoch immer auf die Arbeit mitnehme, könne sie diese immer erst am Folgetag lesen. Nun im Ruhestand möchte sie die Artikel am selben Tag als E-Paper lesen, braucht aber Unterstützung bei der Einrichtung der App: „Ich fand es großartig, als in der Zeitung die Sprechstunde angekündigt wurde. Ich habe keine Kinder oder Enkel, die einem bei der App-Einrichtung helfen können.“ Dank Butz und Becker funktioniert es einige Zeit später mit dem Zugriff auf App und E-Paper.
Heide Roller wiederum hat ganz grundsätzliche Fragen zur App: Wie funktioniert sie und was kann man damit machen? Die altgediente Abonnentin – seit gut 50 Jahren ist sie treue Zeitungsleserin – sagt von sich selbst, dass sie aktuell nicht allzu viel mit ihrem Handy macht. Das soll aber nicht so bleiben: „Ich will es täglich mehr nutzen.“ Blessing erklärt ihr die Funktionen und richtet ein digitales Probeabo ein. Dann zeigt sie Heide Roller, wie man auf das E-Paper und das Zeitungsarchiv zugreift, Ausgaben herunterlädt und sich darin zurechtfindet.
Eine Fortsetzung soll kommen
„Es sind zum Teil Kleinigkeiten, bei denen wir helfen können. Manche Kunden wussten zum Beispiel nicht, dass man im E-Paper nicht händisch zoomen muss, sondern die Artikel einfach antippen muss, um eine lesefreundliche Ansicht bekommt“, resümiert Blessing. Von der Einrichtung der App, über die Nutzung von App und Browserfunktion und die Einstellung von Schriftgrößen, bis zum simplen „Mal-ausprobieren-Wollen“ wurde alles Erdenkliche gefragt. Stefan Büchert fühlte sich am Dienstag gut beraten: „Mich überrascht, dass nur so wenig los ist. Ich ging eigentlich von einer langen Schlange aus.“
Und auch PZ-Digitalmanager Magnus Schlecht war zufrieden: „Mich hat es sehr gefreut, dass einige Leser das Angebot genutzt haben. Wir konnten nicht nur helfen, es wurden auch Kritik, Wünsche und Anregungen an uns herangetragen.“ Ziel seit der Dialog mit den Lesern, „ganz nah dran zu sein.“ In Zukunft soll die digitale Sprechstunde der PZ öfters stattfinden, denn die Nachfrage sei da. Allerdings ist die nächste Infoaktion erst für das Frühjahr 2023 geplant.

