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Starten mit einem Preisgeld in die Sommerferien: Die fünf besten Teilnehmer des Rechtsschreibförderkurses Hatice Imami, Michelle Werner, Anna Bramato, Karina Likai, Qayssar Jardo Aido (vorne von links) freuen sich mit ihren Lehrern Michael Selig (links) und Jochen Wickenhäuser (rechts) sowie Reinhard Mürle vom Lions Club über ihren Erfolg.
Starten mit einem Preisgeld in die Sommerferien: Die fünf besten Teilnehmer des Rechtsschreibförderkurses Hatice Imami, Michelle Werner, Anna Bramato, Karina Likai, Qayssar Jardo Aido (vorne von links) freuen sich mit ihren Lehrern Michael Selig (links) und Jochen Wickenhäuser (rechts) sowie Reinhard Mürle vom Lions Club über ihren Erfolg.
24.07.2017

Förderkurs des Lions Club bringt den besten Schülern ein Preisgeld

Pforzheim. Bei einem Schüler war es einmal sogar das entscheidende Kriterium für eine Lehrstelle: Aber auch die anderen Teilnehmer haben vom Rechtschreibförderprogramm des Lions Club profitiert. Für die fünf Besten gab es nun neben einem Zertifikat einen Geldpreis zwischen 50 und 300 Euro.

„Wir wollen etwas für Jugendliche und ihre Bildung tun“, sagte Reinhard Mürle vom Lions Club zum Rechtschreibförderkurs, den der Service-Club vor zehn Jahren ins Leben gerufen hat und seitdem finanziell unterstützt. Insgesamt 15 Schüler – acht von der Konrad-Adenauer-Realschule und sieben von der Insel-Realschule – haben ein Jahr lang an dem freiwilligen Zusatzkurs teilgenommen. Jeweils zwei Stunden pro Woche kamen sie mit ihren Lehrern Michael Selig und Jochen Wickenhäuser zusammen, um für drei Prüfungen zu büffeln. Bei diesen mussten sie sich im Diktat, Rechtschreibung und Grammatik beweisen. Aus den Noten wurde dann der Durchschnitt ermittelt.

„Die Schüler wollen das wirklich“, beschreibt Lehrer Michael Selig die Motivation der Teilnehmenden, die sich freiwillig dafür entscheiden können, den einjährigen Kurs durchzuziehen und Probleme anzugehen. Und die tauchen heute öfter auf als früher: Selig und sein Kollege von der Insel-Realschule, Jochen Wickenhäuser, haben bemerkt, dass Sprachverständnis und Wortschatz bei den Schülern nachgelassen haben. Und dies nicht nur bei Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund. In Zeiten von sozialen Netzwerken sähen viele Schüler beispielsweise keine Notwendigkeit, Artikel oder Präpositionen zu gebrauchen.