Pforzheim. Insgesamt 14 Unternehmen und Organisationen beteiligen sich an dem Europäischen Rewind-Forschungskonsortium. Mit dabei ist auch die Hochschule Pforzheim. Einen entscheidenden Schritt zur nachhaltigen Nutzung und Wiederverwertung von Windenergieanlagen in Europa setzen: Das ist das Ziel des neu gegründeten Rewind-Konsortiums.
Rewind steht als Akronym für „Efficient Decommissioning, Repurposing and Recycling to increase the Circularity of end-of-life Wind Energy Systems“, vereint europaweit Unternehmen und Organisationen aus insgesamt sieben Nationen.
Das Konsortium widmet sich im Rahmen eines europäischen Projekts der wichtigen Aufgabe, die Kreislaufführung von Verbundwerkstoffen aus Flügeln von Windkraftanlagen, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, zu verbessern – heißt es in einer Pressemitteilung.
Dabei soll ein innovativer Ansatz zur Entwicklung grundlegender Demontage-Technologien und zur Erprobung neuer Methoden für Wiederverwendung und Recycling verwendet werden.
Wichtige Forschungsgebiete seien sowohl die Erfassung der anfallenden Abfallmengen als auch die Verbundwerkstofftrennung mit Elektropulsmethoden – beides Forschungsgebiete der Hochschule Pforzheim. Daneben untersuchen die Partner Schneidtechniken, werkstoffliche und chemische Verwertungsansätze sowie die Umweltauswirkungen.
„Ziel ist es, die Deponierung und Verbrennung von solchen Verbundwerkstoffen durch kreislaufwirtschaftliche Lösungen zu minimieren,“ so Professor Jörg Woidasky von der Hochschule Pforzheim.
„Wir haben in diesem geförderten Vorhaben die Möglichkeit, einen sichtbaren Beitrag zur Erhöhung der Ressourceneffizienz für Europa zu leisten“.


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Projektdauer vier Jahre
Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren, die seit dem 1. Mai läuft und unter der Fördervereinbarung von Horizon Europe und Cinea (European Climate, Infrastructure and Environment Executive Agency) finanziert wird.
Das Rewind-Konsortium setzt sich aus folgenden Partnern zusammen: Aimplas, Teckniker, IPC – Centre Technique Industriel de la Plasturgie et des Composites, Miljøskærm, Hochschule Pforzheim – Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht, Deutsche Institute für Textil – und Faserforschung Denkendorf (DIFT), Alke Electric Vehicles, National Technical University of Athens, Suez Group, bcircular, Composite Patch, TPI Composites, Ciaotech sowie AEMAC.



