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Pforzheimer Friedenspreis Ben Salomo
Bei der ersten Vergabe des Internationalen Pforzheimer Friedenspreises 2020 an den deutsch-israelischen Rapper Ben Salomo (vorne) waren das Rathaus und OBPeter Boch (rechts) noch dabei. Links Gerhard Baral, Sprecher der Jury, in der Mitte der Unternehmer Mark Stephen Pace, Mitglied der Jury.
Meyer
Pforzheim
Freundliche Diskussion ums heiße Eisen Friedenspreis im Pforzheimer Kulturausschuss

Pforzheim. Die Vorgeschichte – die PZ berichtete – hätte bei der ersten öffentlichen Behandlung des Themas in einem kommunalpolitischen Gremium an diesem Dienstag anderes als eine relativ harmonische Beratung vermuten lassen. Aus Kreisen der Organisatoren und Juroren des zweiten Pforzheimer Friedenspreises war anlässlich der Bekanntgabe der Preisträgerin Düzen Tekkal das Rathaus kritisiert worden: Bürgermeister wie Stadträte hätten kein Interesse an Zusammenarbeit und Kommunikation gezeigt. Im Hintergrund hatte allerdings der Ältestenrat Oberbürgermeister Peter Boch 2023 abschließend den Rücken gestärkt gegen ein als bevormundend empfundenes Agieren und Auftreten insbesondere von Jury-Sprecher Gerhard Baral. Und schließlich hatten die Kreisvorsitzenden und Abgeordneten Hans-Ulrich Rülke (FDP) und Gunther Krichbaum (CDU) den angekündigten Grußwort-Auftritt des Grünen-Politikers Cem Özdemir bei der Verleihung scharf kritisiert und ihr Fernbleiben angekündigt.

Große Mehrheit für Ausstieg

Der Kulturausschuss stimmte nach kurzer Diskussion mit großer Mehrheit (AfD, CDU, FDP, ZfP, FL) für den Antrag der Stadtverwaltung, die im Jahr

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