
Pforzheim. Die Vorgeschichte – die PZ berichtete – hätte bei der ersten öffentlichen Behandlung des Themas in einem kommunalpolitischen Gremium an diesem Dienstag anderes als eine relativ harmonische Beratung vermuten lassen. Aus Kreisen der Organisatoren und Juroren des zweiten Pforzheimer Friedenspreises war anlässlich der Bekanntgabe der Preisträgerin Düzen Tekkal das Rathaus kritisiert worden: Bürgermeister wie Stadträte hätten kein Interesse an Zusammenarbeit und Kommunikation gezeigt. Im Hintergrund hatte allerdings der Ältestenrat Oberbürgermeister Peter Boch 2023 abschließend den Rücken gestärkt gegen ein als bevormundend empfundenes Agieren und Auftreten insbesondere von Jury-Sprecher Gerhard Baral. Und schließlich hatten die Kreisvorsitzenden und Abgeordneten Hans-Ulrich Rülke (FDP) und Gunther Krichbaum (CDU) den angekündigten Grußwort-Auftritt des Grünen-Politikers Cem Özdemir bei der Verleihung scharf kritisiert und ihr Fernbleiben angekündigt.
Große Mehrheit für Ausstieg
Der Kulturausschuss stimmte nach kurzer Diskussion mit großer Mehrheit (AfD, CDU, FDP, ZfP, FL) für den Antrag der Stadtverwaltung, die im Jahr
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