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Einige Menschen demonstrieren in Pforzheim mit einem Trauermarsch gegen die die Terrorgruppe Boko Haram. Foto: Bechtle © Bechtle
14.02.2015

Friedlicher Protest in Pforzheim gegen Boko Haram

Mit einem Trauermarsch durch die Pforzheimer Innenstadt haben am Samstagnachmittag rund 70 Teilnehmer auf die Gräueltaten der Terrorgruppe Boko Haram in Afrika aufmerksam gemacht.

Bildergalerie: Friedlicher Protest in Pforzheim gegen den Terror von Boko Haram

Sie prangerten die von Islamisten in Nigeria, Kamerun, Niger und Tschad verübten Massaker an und riefen zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Die von der Polizei begleitete Veranstaltung verlief friedlich.

"Stopp Terrorismus, Stopp Boko Haram", riefen die Teilnehmer des von dem als Bruder Martin bekannten Martin Ngnoubamdjum angeführten Marschs. Die Redner, darunter der SPD-Stadtrat und Vorsitzende der hiesigen Naturfreunde, Jens Kück, und die Pfarrerin der evangelischen Matthäusgemeinde, Nicola Friedrich erinnerten an die entführten, flüchtenden und ermordeten Menschen in Afrika.

Deren Schicksal dürfe nicht aus dem öffentlichen Fokus geraten. "Das, was dort passiert, geht uns alle an", betonte Pfarrerin Friedrich. Wie einer der Redner sagte, war die Pforzheimer Kundgebung die erste solche Initiative in Deutschland. Sie könne Vorbild sein für ähnliche Aktionen in Mannheim, Hamburg oder Berlin.

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