
Pforzheim. Pforzheim. Der erste Eintrag im Google-Kalender, mit dem Nathalie Schönfeld und ihr Ehemann ihr Leben organisieren, beginnt in der Regel um 6 Uhr. Der letzte steht für 24 Uhr drin. Das ist ein normaler Wochentag für die SPD-Stadträtin. In der turbulenten Zeit vor der Sommerpause, mit vier Gemeinderatssitzungen im Juli, lag ihr Ehemann im Krankenhaus und sie war auf sich gestellt. Mit drei Kindern und einem fordernden Vollzeitjob. „Das war der Wahnsinn“, sagt sie. Aber auch: „Ich habe schon immer mehr als 100 Prozent gebraucht, um ausgelastet zu sein.“ Im Gemeinderat fühlt sie sich als junge Mutter ziemlich einsam – und will das ändern.
Wollte sich die SPD eine Sozialdemokratin backen, sie wäre eine Nathalie Schönfeld. Die Familie der Halbgriechin hat eine
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