Pforzheim. Eine strategische Lücke sei nun geschlossen worden, sagt Georg Weber, Chef des Dehner-Imperiums, das in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen feiert. Georg – dessen Großvater mit dem gleichen Vornamen das Unternehmen im bayerischen Rain am Lech gründete – bittet unter anderem seinen Vater Alfred und Oberbürgermeister Gert Hager vom Tisch zum Band. Genug der Reden – mit einem Schnitt ist der 121. Markt (111 in Deutschland, zehn in Österreich) eröffnet.

Dehner öffnet seine Pforten auf der WiHö
Mit Hager als Vertreter der Stadt, die nach der Insolvenz von Praktiker den Bebauungsplan für das Fachmarktzentrum ändern musste, um den Boden für das bayerische Familienunternehmen und den Vermieter Berlinovo zu bereiten, ist sich Weber einig. Der Standort auf der Wilferdinger Höhe sei „optimal“ – zentral gelegen zwischen Kraichgau und Nordschwarzwald, direkt an der A 8 und B 10, in einer Region mit großer Kaufkraft, viele Parkplätze direkt vor der Haustür. Es ist die vierte Eröffnung eines Dehner-Markts in diesem Jahr, in zwei Wochen folgt Salzburg, dann Chemnitz, schließlich der vierte in Wien.
Ab Donnerstag, 8.30 Uhr, werden die Kunden entscheiden, ob sie den Optimismus, den geladene Gäste und Gastgeber bei der inoffiziellen Eröffnung verströmten, mit ihrem Kaufinteresse rechtfertigen. Knapp fünf Monate haben sich die Arbeiter der Fachfirmen und die Angestellten – Marktleiterin Annika Westerheide steht an der Spitze von 32 Mitarbeitern – ins Zeug gelegt. Der ehemalige Praktiker-Bau ist von der Fassade bis zur Innenraumgestaltung nicht wiederzuerkennen. Knapp 6000 Quadratmeter beträgt laut Weber die Verkaufsfläche – das ist mehr als der Dehner-Durchschnitt. Das Sortiment umfasst die Bereiche Garten, Freizeit, Hobby und Zoo.
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