Gasometer Enzauenpark
Der Enzauenpark – geschaffen im Rahmen der Gartenschau 1992 – ist als Erholungsfläche geblieben. Das Gelände für eine mögliche Neuauflage könnte sich vom Gasometer bis zu den Kleingärten an der Habermehlstraße erstrecken.
Meyer (Archivfoto)
Pforzheim
„Gartenschau als Chance“: SPD unterstützt Vorstoß von OB Boch

Pforzheim. Die SPD-Gemeinderatsfraktion begrüßt den Vorschlag von Oberbürgermeister Peter Boch, sich um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2028 in Pforzheim zu bewerben. „Eine Gartenschau bietet – richtig gestaltet – die einmalige Chance, dauerhafte Verbesserungen für die Stadtentwicklung zu erreichen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Für die SPD-Fraktion stehe dabei jedoch klar im Mittelpunkt, dass eine solche Großveranstaltung nicht zum Selbstzweck werde, sondern konkreten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger Pforzheims bringe.

„Wir sehen in der Gartenschau vor allem eine Chance zur Fortentwicklung und Belebung der Innenstadt“, heißt es. Die Flüsse, die das Bild der Stadt prägten, müssten wieder erlebbar und zugänglich für die Menschen werden. „Eine Öffnung und Aufwertung der Uferbereiche von Enz und Nagold wäre ein zentraler städtebaulicher Fortschritt.“ Ein weiterer Schwerpunkt müsse die Industriekultur Pforzheims sein.

Eine Gartenschau in Pforzheim ...
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Noch immer sei die Identität als Goldstadt im Stadtbild kaum sichtbar. Eine Gartenschau könne dazu beitragen, die wenigen noch erhaltenen Zeugnisse der traditionsreichen Industriegeschichte zu bewahren, zu revitalisieren und neu zu beleben. Die SPD-Fraktion spricht sich dafür aus, die Hochschule, Unternehmen und lokale kreative Impulsgeber frühzeitig einzubinden. So könne an die positiven Erfahrungen der ersten Landesgartenschau in Pforzheim angeknüpft und ein modernes, zukunftsgerichtetes Konzept entwickelt werden.

„Herr Grün“ fungierte 1992 als Maskottchen der Landesgartenschau in Pforzheim. Über 1,6 Millionen Besucher zog die LGS im Enzauenpark an. Die Gesamtkosten betrugen 32 Millionen DM, die zum Teil vom Land und von der Stadt getragen wurden.
Ketterl (Archivfoto)

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