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So sah der Stein über Jahrhunderte aus. Foto: privat
So sah der Stein über Jahrhunderte aus. Foto: privat
Traurig ist der Anblick des Steins heute. Foto: Lorch-Gerstenmaier
Traurig ist der Anblick des Steins heute. Foto: Lorch-Gerstenmaier
02.02.2016

Gedenk- oder Markierungsstein beim Herrmannsee nur noch ein Teil seiner selbst

Als Ralf Bohnenberger am Ende der Ortschaftsratssitzung den Ausdruck zweier Fotos, die er mit seiner Kamera geschossen hat, aus seiner Mappe zieht und herumreicht, ist die Empörung groß: Sauerei – ist die erste Reaktion auf mutmaßlichen Vandalismus. Unzweifelhaft sieht der Sandstein, der seit langer, langer Zeit entlang des Wegs vom Herrmannsee zum Wildgehege steht, mitgenommen aus: Nichts mehr ist zu sehen von der Bearbeitung einer Seite durch einen Steinmetz – als habe man die Frontseite einfach von oben nach unten abgespalten.

Oder waren es Witterungseinflüsse, die das Teil abgesprengt haben? Aber weshalb fehlt dann das Bruchstück? Über das Alter und die Bedeutung des Steins gibt es in der Ortschronik keinen Hinweis. Auch der Denkmalschutz muss passen.