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Mit klaren Botschaften gedenken Yeziden den Opfern des Völkermords, den der sogenannte IS an der Religionsgemeinschaft verübt hat.
Nico Roller
Pforzheim
Gedenken mit klarer Botschaft auf Pforzheimer Marktplatz: Junge Yeziden fordern einen Abschiebestopp
  • Nico Roller

Pforzheim. Dunkel ist es noch nicht, doch der Tag neigt sich bereits dem Ende, als auf dem Marktplatz eine Kerze nach der anderen entzündet wird. Nebeneinandergestellt formen einige von ihnen ein Datum: 3. August 2014. Es ist der Tag, an dem der sogenannte IS damit begonnen hat, die Yeziden systematisch zu verfolgen. Tausende Angehörige der Religionsgemeinschaft wurden seither ermordet, verschleppt, gefoltert und vergewaltigt. Hunderttausende sind aus ihrer Heimat geflohen, auch nach Pforzheim, wo sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut haben.

Dennoch herrschen unter ihnen große Angst und viel Unsicherheit. Auf dem Marktplatz ist am Sonntagabend von 50 Familien die Rede, die aktuell akut von Abschiebung bedroht sind. Die

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