Stolz auf die Neupflanzung: Tobias Dreher und Karen Prem vom Grünflächenamt, Gerda Probst und Dr. Gunther Staib von der Irmgard und Helmut Watter Baumtreuhandstiftung sowie Bürgermeister Tobias Volle (von links).
Stadt Pforzheim
Pforzheim
Gefällte Trauerweide am Pforzheimer Enzufer wird ersetzt: Neuer Baum soll schnell wachsen

Pforzheim. Sie kommt zurück: Die Trauerweide am Enzufer neben dem Bootspick: Im vergangenen Jahr musste der Baum in Folge von krankheitsbedingten Schäden, aus Sicherheitsgründen leider entfernt werden.

„Ich freue mich außerordentlich, dass die Watter-Stiftung es uns einmal mehr ermöglich, diesen so markanten Baum mit ihrer Spende an dieser Stelle neu zu pflanzen“, erklärt Umweltbürgermeister Tobias Volle in einer Pressemeldung. „Ich möchte mich deshalb sehr herzlich dafür bedanken. Damit kehrt ein kleines Stück mehr Lebensqualität an unser Enzufer zurück.“

Ausladende Krone

Gepflanzt wurde eine circa zehn Meter hohe und 20 Jahre alte Trauerweide „Salix alba Tristis“. Diese Sorte ist eine beeindruckende Trauerweide mit einer weit ausladenden Krone und langen, malerisch herab-hängenden Zweigen. Sie wächst schnell und kann eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Ihre schmalen, frischgrünen Blätter verleihen dem Baum ein elegantes Erscheinungsbild und färben sich im Herbst gelb. Als renommierter Landschaftsarchitekt prägte Helmut Watter über Jahrzehnte das Gesicht von Pforzheim und dem Enzkreis. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Irmgard setzte er sich zeitlebens für den Natur- und Landschaftsschutz ein.

Dieses Engagement wirkt nun weit über den Tod des Ehepaares hinaus: Über ihren Nachlass wurde testamentarisch die „Irmgard und Helmut Watter Baumtreuhandstiftung“ unter dem Dach der Ersten Bürgerstiftung Pforzheim-Enz ins Leben gerufen. Mit einem beachtlichen jährlichen Budget von 70.000 Euro soll die Stiftung über zehn Jahre insbesondere Baumpflanzungen im Pforzheimer Stadtgebiet fördern.

Erfolgreiche Zwischenbilanz

Die Verantwortlichen ziehen nun eine erfolgreiche Zwischenbilanz ihrer bisherigen Arbeit. Durch die gezielten Förderungen gelingt es der Stiftung nicht nur das städtebauliche Bild, sondern auch das städtische Klima nachhaltig aufzuwerten. Den Auftakt zahlreicher Projekte der Stiftungsarbeit machten dabei die Neupflanzungen von drei Ahornbäumen im neuen Eingangsbereich des Pforzheimer Wildparks im Herbst 2025.