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Organist Wolfgang Bürck an der Orgel in Würm, dahinter die Kollegen (von links) Diethard Stephan Haupt, Mathias Kohlmann und der Spendenbeauftragte der evangelischen Kirche in Pforzheim Helmut Brodt.  Foto: Seibel 

Geld für Instrumente in Schloß- und Stadtkirche gebraucht: Jeden Monat tönt eine andere Orgel, um für Spenden zu werben

Pforzheim. Eine Kirchenorgel zu erhalten, fordert regelmäßige Wartung. Und alle paar Jahrzehnte auch mal eine Sanierung. Wenn man da den richtigen Zeitpunkt verpasst, kann’s teuer werden. Aktuell müssen die komplexen Instrumente in Schloß- und Stadtkirche instand gesetzt werden, für viel Geld. Rund eineinhalb Millionen Euro sind insgesamt nötig, etwa 550.000 Euro müssen dabei vom Kirchenbezirk selbst gestellt werden. Um die Menschen der Region für das „Weltkulturerbe Kirchenorgel“ zu interessieren und begeistern und damit für Spenden zu werben, wurde jetzt das Format „Orgel des Monats“ ins Leben gerufen.

Mit dieser Aktion soll die Aufmerksamkeit besonders auch auf die vielen anderen Orgeln gelenkt werden, die ebenso erhaltenswert sind wie die in den beiden großen evangelischen Gotteshäusern Pforzheims. Dazu wird es das ganze Jahr über Konzerte sowohl in evangelischen als auch katholischen Kirchen geben, jeweils mit ganz individueller, der entsprechenden Orgel angepasster Schwerpunktsetzung. Nach den ersten Veranstaltungen in Schloß- und Christuskirche sowie der Kapelle des Hauptfriedhofs findet das nächste Konzert am Samstag, 22. Februar, um 16 Uhr in der evangelischen Kirche in Würm statt. Organist Wolfgang Bürck wird dabei nicht nur der „fünften Jahreszeit“ entsprechend Narrenmärsche und andere fröhliche Kompositionen spielen, sondern das Publikum miteinbeziehen. Eingeladen sind alle Altersgruppen, vom Enkel bis zu den Großeltern. Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, um Spenden für die Erhaltung und Wartung der Orgeln wird gebeten.

Mehr über lesen Sie am Freitag, 14. Februar 2020, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.