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16.02.2016

Gemeinderat: Grünes Licht für Schulen und die GBE

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Dienstag die Weichen für die Weiterentwicklung der Schullandschaft und für die Geschäftsfähigkeit der Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung (GBE) gestellt.

Die Stadträte stimmten zum einen über den Schulentwicklungsplan 2018/2023 ab, damit die Verwaltung für die einzelnen Standorte konkrete Planungen vornehmen kann. Stadtrat Bernd Zilly (Unabhängige Bürger) und Michael Schwarz (Freie Wähler) beantragten, dass die Stadtteile Huchenfeld und Büchenbronn mit ihrem Wunsch nach einem Realschulstandort sowie Eutingen mit in die Planung aufgenommen werden. Eutingen möchte seine Werkrealschule nicht verlieren. Oberbürgermeister Gert Hager wies darauf hin, dass es wichtig sei, das Stadtgebiet in seiner Gesamtheit zu berücksichtigen, wenn es um die Weiterentwicklung von Schule gehe. Standorte zu schließen, ergebe sich schlicht aus den niedrigen Schülerzahlen, erklärte Sozialbürgermeisterin Monika Müller. Unter 40 Schülern pro Jahrgang genehmige das Land den Standort nicht.

In Sachen GBE beschlossen die Stadträte zum einen den benötigten Zuschuss in Höhe von knapp 300 000 Euro zu gewähren. Zum anderen beschlossen sie einstimmig, Rolf Constantin (CDU) sowie Janis Wiskandt (FDP/FW) für die zurückgetretenen Stadträte in den Aufsichtsrat nachrücken zu lassen. Gleichzeitig wird das Gremium auf elf Personen reduziert. Bereits am Freitag soll in einer Aufsichtsratssitzung über die Zukunft des gemeinnützigen Trägers entschieden werden.