
Glaube und Gesetz: Abtreibungsgegner schwurbeln vor der Beratungsstelle – wird "Gehsteigbelästigung" bald illegal?
Pforzheim. Sie seien nur hier, um zu beten, sagen die etwa sechs Abtreibungsgegner. Einschüchtern wolle man Frauen, die auf dem Weg zur Schwangerenberatung von Pro Familia seien, nicht. Wenn man den Demonstranten glauben will, mit ihren Pappschildern und Rosenkränzen, muss man das etwa zwei Meter hohe Plakat ignorieren, das Richtung Eingang der Beratungsstelle zeigt. Darauf ein Baby mit geschlossenen Augen. Im Imperativ sagt es: „NIMM MEINE HAND UND NICHT MEIN LEBEN!“
Angemeldet hat die Demonstration nach eigener Aussage, Frau Snjezana Culjak. Die Demo vor Pro Familia in der Parkstraße soll bis Anfang November stattfinden –
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