In einer festlichen Atmosphäre versammelten sich Bürger des Stadtteils, um das neue Jahr zu begrüßen. Privat
Foto: BV Dillweißenstein
Pforzheim
Glockenläuten als Zeichen der Gemeinschaft: Besonderer Neujahrsbrauch in Dillweißenstein
  • pm

Pforzheim. Wie es seit nun 43 Jahren Brauch ist, wurde in der Silvesternacht um Punkt 0 Uhr die Glocke des historischen Türmles in Dillweißenstein geläutet. In einer festlichen Atmosphäre versammelten sich zahlreiche Bürger des Stadtteils, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen.

Neben den Einwohnern der Stadt waren auch die Altstadträte Jörg Müller und Joachim Bruch zugegen, ebenso die Vorsitzende des Bürgervereins Dillweißenstein Petra Bösl, die sich aktiv in das Läuten der Glocke einbrachte.

„Es ist schön, zu sehen, wie die Menschen zusammenkommen und diese Tradition lebendig halten“, äußerte Müller mit einem Lächeln.

Der Neujahresbrauch entstand, nachdem versucht wurde, die Glocke ins Heimatmuseum von Brötzingen zu verfrachten, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufmerksame Dillweißensteiner hätten dies aber verhindern können. „So markiert das Glockenläuten nicht nur den Beginn des neuen Jahres, sondern ist auch ein Zeichen der Gemeinschaft und des Zusammenhalts in Dillweißenstein“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Das ist ein Moment, den wir alle gemeinsam teilen. Der Klang der Glocken bringt uns zusammen und lässt uns auf das neue Jahr hoffen“, sagte Petra Bösl während der Veranstaltung.

Mit dem Klang der Glocken wurde das neue Jahr herzlich willkommen geheißen, und die Anwesenden stimmten in fröhliche Gespräche und gute Wünsche für die kommenden Monate ein.

Die Tradition des Glockenläutens ist ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Dillweißenstein und wird auch in Zukunft einen besonderen Platz in den Herzen der Bürger einnehmen.

Themen