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Los geht’s fürs Wolfsberg-Palais (von links): Otto Linder und Marion Kalb (Käufer), Kristina Sauter (Sparkasse), Ralph Bartl (Quadriga), OB Peter Boch, Stephan Scholl und Sven Eisele (Sparkasse), Doris Sauter (Anwohnerin), Gregor Reuber (Quadriga), Thorsten Gieske (Käufer) und Schwester Germana. Foto: Meyer
Los geht’s fürs Wolfsberg-Palais (von links): Otto Linder und Marion Kalb (Käufer), Kristina Sauter (Sparkasse), Ralph Bartl (Quadriga), OB Peter Boch, Stephan Scholl und Sven Eisele (Sparkasse), Doris Sauter (Anwohnerin), Gregor Reuber (Quadriga), Thorsten Gieske (Käufer) und Schwester Germana. Foto: Meyer
14.06.2018

Größtes Bauprojekt in Pforzheims Nachkriegszeit auf Trudpert-Areal

Pforzheim. Atemberaubend“ nennt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Pforzheim Calw, Stephan Scholl, die Aussicht. Oberbürgermeister Peter Boch spricht von einem „grandiosen Ausblick“ und einem „wunderbaren, neuen Wohnprojekt“ – dem größten in Pforzheims Nachkriegsgeschichte. Groß sind das Interesse und die Vorfreude bei all den zahlreichen Ehrengästen, die den Spatenstich für das Wolfsberg-Palais miterleben. Selbst der Himmel über der Nordstadt zeigt sich von seiner schönsten, sonnigen Seite.

Boch erinnert daran, dass hier fast 90 Jahre lang das Trudpert-Krankenhaus stand, in dem lange Zeit Angehörige des Ordens vom Heiligen Josef wirkten. Mehrere Schwestern erleben vor Ort den Umbruch mit, der auf den monatelangen Abbruch folgt. Von nun an wird in die Höhe gebaut, um ein Ensemble von Gebäuden zu schaffen, die Namen wie „Saphir“ und „Smaragd“ tragen werden – der Goldstadt zur Ehr’.

„Wenn Sie Fach- und Führungskräfte an eine Stadt binden wollen, müssen Sie adäquates Wohnen ermöglichen“, erläutert Ralph Bartl, der Geschäftsführer der Quadriga Projektentwicklungsgesellschaft mbH mit Sitz in Mannheim, die hier groß investiert. Pforzheim als Großstadt und Oberzentrum benötige beides, ergänzt Boch: sozialen Wohnungsbau, für den es etwa eine feste Quote beim anvisierten Projekt City-Ost geben wird, aber eben auch Wohnraum „im gehobenen Preissegment“. Wer später in das Wolfsberg-Palais einziehe, verfüge über Kaufkraft, was der Kommune ebenso zugutekomme wie der Anteil an der Einkommenssteuer. Die Goldstadt liege strategisch „wertvoll und sehr geschickt“ – an der Pforte zum Schwarzwald und zwischen Stuttgart und Karlsruhe, wo die Kauf- und Mietpreise deutlich höher seien.

Kein Wunder also, dass die Vermarktung bereits vielversprechend ist. Laut Bartl sind bereits jetzt, da es an der Wolfsbergallee nur eine mächtige freigeräumte Fläche und vom Palais lediglich Visualisierungen gibt, rund 70 Prozent der 52 Wohnungen verkauft, die im ersten Bauabschnitt entstehen. Dieser soll Ende Mai abgeschlossen sein, die Fertigstellung des im Sommer 2019 startenden zweiten Abschnitts ist für Ende 2021 anvisiert.

Dann werden die nach Edelsteinen benannten Gebäude sowie das große, mit seiner Architektur im Stil der weißen Moderne an das frühere St.-Trudpert-Krankenhaus erinnernde Haus „Bellevue“ insgesamt 129 Wohnungen mit Wohnflächen von 40 bis zu 180 Quadratmetern samt Tiefgaragenstellplätzen bieten.

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